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Hintergrundwissen - Emissionsbilanzierung

Grundlegende Prinzipien der Emissionsbilanzierung

Die Berechnung der Treibhausgasemissionen folgt dem „Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard" und wurde auf Unternehmensebene erhoben. Dabei gelten fünf grundlegende Prinzipien:

  • Relevanz: Festlegung der relevanten organisatorischen (z. B. Standorte) und operativen Grenzen (Emissionsbereiche).
  • Vollständigkeit: Erfassung aller wichtigen Emissionsquellen innerhalb dieser Grenzen.
  • Konsistenz: Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Daten über die Jahre durch gleiche Berechnungsmethoden, Emissionsfaktoren und Systemgrenzen.
  • Transparenz: Klare und nachvollziehbare Darstellung der verwendeten Daten, Berechnungen und Ergebnisse.
  • Genauigkeit: Minimierung von Unsicherheiten und Verzerrungen, um verlässliche Ergebnisse als Entscheidungsgrundlage zu bieten (Greenhouse Gas Protocol, o. D.).

 

Einbezogene Treibhausgase

Das „Greenhouse Gas Protocol“ erfasst neben Kohlenstoffdioxid (CO₂) auch andere klimawirksame Gase wie Methan (CH₄), Lachgas (N₂O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), per- und polyfluorierte Chemikalien (PFCs) sowie Schwefelhexafluorid (SF₆). Diese Treibhausgase werden in CO₂-Äquivalente (CO₂e) umgerechnet, um ihre Klimawirkung vergleichbar darzustellen (Greenhouse Gas Protocol, o. D.). Unsere Emissionen werden also in CO₂-Äquivalenten (CO₂e) angegeben und berechnet.

 

Quellen

Greenhouse Gas Protocol (o. D.): Corporate Standard. Online verfügbar unter: [https://ghgprotocol.org/corporate-standard] (Zugriff: 12.08.2026).