Ja, es lohnt sich eindeutig. Die entscheidende Frage ist nicht „alles oder nichts“, sondern wie stark sich die Folgen noch begrenzen lassen. Ein Teil des Klimawandels ist bereits spürbar und wird sich weiter fortsetzen. Aber wie stark Temperaturen steigen, wie viele Gletscher verschwinden oder wie riskant Bergtouren werden, hängt direkt davon ab, wie schnell Emissionen sinken. Durch das Senken von Emissionen erreichen wir u.a. weniger extreme Hitze und Wetterereignisse, mehr stabile Ökosysteme und bessere Bedingungen für Natur und Bergsport in den Alpen. Ohne Klimaschutz werden die Auswirkungen deutlich gravierender. Mit konsequentem Handeln lassen sich viele der schlimmsten Szenarien noch verhindern oder abmildern. Es ist noch viel zu retten, aber wie viel, hängt davon ab, was jetzt passiert.
Die CO₂-Bilanz zeigt, wo Emissionen entstehen und wo Einsparpotenziale liegen. Sie ist die Grundlage, um gezielt Maßnahmen für den Klimaschutz zu entwickeln.
Nachhaltigkeit umfasst mehr als nur Klimaschutz. Der DAV orientiert sich auch an den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) und betrachtet ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gemeinsam.
Der DAV hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Nicht vermeidbare Emissionen sollen ab 2030 durch zertifizierte Projekte kompensiert werden.
Die Alpen reagieren besonders sensibel auf Temperaturveränderungen. Der Klimawandel führt in den Alpen zu schmelzenden Gletschern, tauendem Permafrost und instabilen Felswänden. Dadurch verändern sich Lebensräume, Arten geraten unter Druck und Gefahren wie Steinschlag nehmen zu. Auch für den Bergsport hat das Folgen. Wege und Bedingungen verändern sich und Touren erfordern mehr Planung und Anpassung.
Unsere Vereinsanlage wird kontinuierlich energieeffizienter. Ökostrom und Ökogas sind bereits der Standard, zusätzlich erzeugen wir einen Teil unserer Energie selbst über die Photovoltaikanlage. Unseren Energieverbrauch haben wir z.B. durch LED-Leuchtmittel optimiert. Eine Wärmerückgewinnungsanlage reduziert Wärmeverluste, während die Solarthermie die Warmwasserbereitung durch die Kraft der Sonne unterstützt. Unser Ziel ist es, die Vereinsanlage langfristig vollständig unabhängig von fossilen Energien zu machen. Dafür ist ein Ausbau der PV-Anlage in Planung, sowie die Installation einer Wärmepumpe.
Es gibt viele Möglichkeiten aktiv zu werden! Auch kleine Entscheidungen zählen: Durch eine klimafreundliche Anreise und bewussten Konsum kannst du beispielsweise zum Klimaschutz beitragen. Mit dem CO₂-Rechner für Bergsportler*innen hast du die Möglichkeit bei deiner nächsten Tourenplanung auszuprobieren, welche Auswirkungen deine Entscheidungen haben. Außerdem kannst du dich bei der Nachhaltigkeits-AG einbringen. Wir treffen uns regelmäßig und treiben das Thema voran. Hast du Anregungen oder Lust, dich in einzubringen? Schreibt uns gerne an klimaschutz@dav-hamburg.de . Wir freuen uns auf deine Impulse!
Die Berechnung erfolgt nach dem international anerkannten „Greenhouse Gas Protocol“. Dabei werden alle relevanten Emissionsquellen in CO₂-Äquivalente (CO₂e) umgerechnet.
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