Wir sind eine Gruppe von Schneebegeisterten, die sich regelmäßig in unterschiedlichen Konstellationen in den Alpen zum Ski(hoch)tourengehen trifft. Diese Gruppe dient als Plattform für Gleichgesinnte, um gemeinsam eigenverantwortliche Fahrten zu organisieren. Es findet keine Ausbildung statt. Wir freuen uns auf neue Interessenten! Du passt zu uns, wenn Du:
Selbst organisierte, eigenverantwortlich durchgeführte Skitouren und Skihochtouren
Treffen beim Stammtisch oder zum Klettern nach Absprache
Die Freude an den Bergen sowie die Freude an gemeinsamen Erlebnissen und Herausforderungen führten dazu, dass vier Mitglieder der Fischsuppe am Tannheimer Radmarathon (2026) teilgenommen haben.
Für die 213km lange Rennradstrecke auf der ca. 3500hm zu bewältigen sind, haben wir intensiv trainert. Das Training dafür hat viel Spaß gemacht und war eine super Motivation, um auch lange Strecken in der Vorbereitung zu fahren.
Der Tannheimer Radmarathon selber war ein tolles Radevent bei glücklicherweise bestem Wetter. Leider gab es teilweise sehr viel Autoverkehr. Davon abgesehen, konnten wir beim Radmarathon viel vom schönen Tannheimer Tal kennenlernen und alle sind gesund und unversehrt zurück ins Ziel gekommen.
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod unseres Mitglieds Sven Henig erfahren. Er starb am 18. Juli 2025 in Zermatt beim Klettern.
Als Mitglied in der Skitourengruppe Fischsuppe Deluxe war Sven ein herzlicher und fröhlicher Mensch, auf den man sich verlassen konnte – sei es bei gemeinsamen Touren oder beim Stammtisch. Mit seiner positiven Art und seiner Lebensfreude hat er viele bereichert und Spuren hinterlassen, die bleiben werden. Wir verlieren mit Sven einen wunderbaren Menschen. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir werden Sven mit großer Dankbarkeit in liebevoller Erinnerung behalten.
Die Saisoneröffnungstour der Skitourengruppe Fischsuppe Deluxe musste über Nikolaus leider wegen Schneemangel abgesagt werden. Umso mehr freuten wir uns, dass der Weihnachtsmann uns viel Neuschnee schenkte. Im Pitztal genossen wir bei bestem Kaiserwetter die ersten Skitouren der Saison mit der Besteigung des K2 und der Wildspitze. Im Pitztal kommt der K2 mit 3253m nicht ganz an den Namensvetter im Himalaya ran, aber eine sehr schöne Skitour ist es alle mal. Nach unserer Tour hielt ein Pistenraupenfahrer neben uns an. Er habe am nächsten Tag frei und erkundigte sich bei uns nach den Tourenbedingungen.
Anschließend wechselten wir für den Jahreswechsel hoch zur Heidelberger Hütte. Der schier endlose Ziehweg hoch zur Hütte lohnt sich, da wir von einem sehr gut gelaunten und witzigem Hüttenteam empfangen wurden. Sie verwöhnten uns mit feinstem Essen! So gut gestärkt, konnten wir das traumhafte stabile Hoch in vollen Zügen genießen. Die weichen, pulvrigen Abfahrten ließen uns das ein oder andere Mal die eher langen Zustiege wieder vergessen. Eine der Höhepunkte war die Tour hoch zur Heidelberger Spitze, die Felskletterei im 2. / 3. Grad auf Skischuhen verlangt. Diese Saison waren wir die ersten dort oben, bei bestem Sonnenwetter und ohne Wind. Auch die Abfahrt ins Laraintal im unberührten Pulverschnee war traumhaft. Anerkennung bekamen wir dafür sogar von Loisl, dem Hüttenwirt. Insgesamt kamen leider bei unseren Touren ab und an auch Steine durch, sodass ein sehr großer Skiservice zurück im Tal fällig sein wird.
Unsere Tirol-Tour beendeten wir im DAV Edelweißhaus im Lechtal, wo es Frau Holle nochmal gut mit uns meinte und uns Kaiserwetter in Kaisers bescherte. Nachts schneite es 20cm und mittags kam die Sonne raus! Die beliebte Tour hoch zur Aples-Pleisspitze (2632m) wurde nur von wenigen anderen Tourengeher mit uns begangen. So konnten wir nochmals feinsten, unberührten Powder genießen. Am nächsten Tag ging es dann bei Regen und Glatteis zurück in die Heimat.
Wir freuen uns auf eine hoffentlich weiter schneereiche Skitourensaison!
Nachdem schon einige Fahrradfische im September 2021 die herausfordernd langen 300km durch die Mecklenburgische Seenlandschaft erfolgreich bewältigten, haben sie sich direkt für das nächste Jahr wieder angemeldet. Die Begeisterung über das schöne Radrennen steckte noch Anneke und Christoph an, die sich dann (spontan) für die MSR300 nachmeldeten. Bei unseren Trainingsfahrten Rund um Hamburg sind wir wieder ein paar lieb gewonnen Touren geradelt, haben aber auch viele tolle neue Gegenden kennengelernt. Viola und Martin wohnen inzwischen in Rosenheim und sammelten ordentlich Höhenmeter in der Vorbereitung. Die MSR300 fand Himmelfahrt statt, sodass wir alle bereits Donnerstag anreisten und uns vor allem über das Wiedersehen mit Viola und Martin sowie Christoph freuten. Freitag waren wir Kanufahren und genossen die schönen Mecklenburgischen Seenlandschaften vom Boot aus. Wir mussten teilweise ordentlich gegen den Wind anpaddeln. Den großen Regenschauer passten wir aber genau zur Mittagspause bei Kaffee und Kuchen ab und hatten daher einen herrli-chen, sonnigen Tag. Leider ließ der Wind nicht nach als es am nächsten Morgen Zeit wurde aufs Rad zu steigen. Auch die Temperaturen waren noch ordentlich gesunken, sodass wir früh morgens frierend in den langen Tag starteten. Allerdings war die Morgenstimmung so wunderschön, wir als Gruppe richtig gut gelaunt, fit und höchst motiviert, sodass die Kälte auf dem Rad schnell vergessen war. Der starke Wind hingegen forderte uns ordentlich heraus. Martin, Christoph und Jens wechselten sich vorne ab und trotzten dem Wind, wir anderen wurden selbst im Windschatten ordentlich durchgerüttelt. Viola kämpfte alleine gegen den Wind in ihrem eigenen flotten Tempo. Es blieb aber den Tag über trocken, die Strecke war wunderschön und so blieb die Stimmung sehr gut. 20km vor dem Ziel führte die Strecke an unserer Unterkunft vorbei, wo Tanja und Ezri uns mit sehr leckerem, selbstgebackenem Schoko-Nuss-Kuchen erwarteten. Nach dieser tollen Stärkung ging es in den Endspurt zum Ziel. Wir hatten alle viel Spaß bei der MSR300 und es war wieder eine tolle Herausforderung - vielleicht melden wir uns für das nächste Jahr wieder an. Jetzt freuen wir uns aber auch darauf, wieder mehr Zeit zum Klettern zu haben ;)
Da wir ja die Ski-(Hoch)touren-Gruppe sind, mussten wir diesem kleinen Zusatz in unserem Gruppennamen im Frühjahr doch auch einmal Respekt zollen und noch ein paar höhere Berge unter die Bretter nehmen. Im Kletterzentrum wurde vorab noch mal die Spaltenbergung trainiert, damit auch nichts schief geht. Da es den ganzen März nicht geschneit hat und es dadurch keine optimalen Skitouren Bedingungen gab, waren einige kurzfristige Umplanungen nötig.
So auch bei unserer gemeinsamen Osterfahrt, die eigentlich in die hohen Tauern und zum Grossvenediger gehen sollte. In Osttirol lag aber noch weniger Schnee, als am Alpenhauptkamm, so dass wir kurzfristig auf die Franz Senn Hütte im Stubaital ausgewichen sind. Gründonnerstag gabs zunächst noch eine Aufwärmtour im Wilden Kaiser - Aufwärmen im wahrsten Sinne des Wortes - 22 Grad im Tal. Es ging ins beliebte Griesnerkar und aufs Goinger Törl, also erst mal noch keine Hochtour dafür aber Dolomiten ähnliche, sehr beeindruckende Landschaften.
Karfreitag ging es dann hoch auf die Franz Senn Hütte. Benni, Anneke, Jens, Martin und Viola waren am Start und haben brav ihre Ski den komplett schneefreien Zustieg zur Hütte hoch getragen. Oben wurden wir dann aber mit genug Schnee und ab Samstag auch mit schönem Wetter belohnt und konnten mit dem hinteren Wilden Turm (über Turmscharte hoch/Turmferner runter), der Ruderhofspitze und dem Wilden Hinterbergl (über Berglasferner) drei wunderschöne Hochtouren in traumhafter Landschaft gehen und ein bisschen kraxeln. Besonders schön war es dabei auf dem Grat hin zur Ruderhofspitze, da wir zu allen Seiten die Gipfel der umliegenden Berge bestaunen konnten.
Henrik hat es an Ostern in die noch höheren Berge gezogen. Mit dem Piz Palü war er auf einem beliebten 4000er in der Schweiz unterwegs. Und fast in der Schweiz waren auch unsere Splitboarderinnen Kerstin und Moni, die einmal mit ihreren eigenen Spezies unterwegs sein wollten und mit einer Splitboardtruppe in die Silvretta gefahren sind. Biz Buin und Dreiländerspitze wurden unter anderem abgehakt.
Dann kam es noch zu lustigen Zufällen am Zufallferner. Carmen und Viola trafen sich zufällig am Skidepot des Cevedale. Carmen war von Sulden aus mit einem Freund unterwegs, Viola von der Zufallhütte mit einer Frauentruppe. Viola hat noch ein paar weitere Touren von der Zufallhütte gemacht, und eine kleine Gruppe war über Ostern in Graubünden unterwegs.
Zum ersten Mai sollte es auf die Vernagt-Hütte und u.a. auf die Wildspitze gehen, doch der Wetterbericht machte mal wieder eine Umplanung nötig, so dass Benni und Viola sich in Kolm Saigurn wiedergefunden haben. Mit einer dicken 2400 Höhenmeter-Runde über Hohen Sonnenblick und Hocharn war dies zwar eine Hochtour mit nur kleinen Gletschern, aber doch ein würdiger Abschluss der Saison 21/22. Und die verpassten Ziele schreiben wir für die nächste Saison einfach wieder auf den Zettel.
Schade, dass die Skisaison schon wieder vorbei ist!