GESCHÄFTSORDNUNG des Vorstandes des Deutschen Alpenvereins, Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.

Stand: 4. Februar 2016, einstimmiger Vorstandsbeschluss

 

§ 1 Zusammensetzung des stimmberechtigten Vorstandes

Der stimmberechtigte Vorstand besteht aus den von der Mitgliederversammlung gemäß § 12 Abs. 1 der Satzung gewählten Mitgliedern. Gesetzlicher Vorstand gemäß § 26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, 2. Vorsitzende und Schatzmeister/in. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.

§ 2 Vorstandssitzungen

Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in den Vorstandssitzungen. Vorstandssitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen, im Falle von dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden oder den Schatzmeister. Die Geschäftsführung beruft  die Vorstandssitzungen ein, nachdem sie Ort und Zeitpunkt der Sitzung und die Tagesordnung mit dem Vorstand abgestimmt hat. Regelmäßige Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat statt, in der Regel am ersten Donnerstag im Monat soweit der Vorstand im Ausnahmefall nichts Anderes entscheidet. Die Einberufung von regelmäßigen Vorstandssitzungen erfolgt mit der Tagesordnung. Die für Beschlussfassungen erforderlichen Unterlagen sollen allen Vorstandsmitgliedern mindestens eine Woche vor der Sitzung vorliegen. In sich kurzfristig ergebenden Angelegenheiten, die dringend der Entscheidung bedürfen, sind Ausnahmen zulässig. In dringenden Fällen können zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes jederzeit eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen. Sofern mindestens der halbe Gesamtvorstand eine außerordentliche Vorstandssitzung verlangt, ist diese unter Wahrung einer angemessenen Frist einzuberufen.

Während der Vorstandssitzung führt der/die Geschäftsführer/in ein Ergebnisprotokoll der Sitzung, Das Protokoll soll möglichst frühzeitig, spätestens 14 Tage vor der nächsten Vorstandssitzung allen Vorstandsmitgliedern vorliegen.

§ 3 Stimmrecht und Beschlussfähigkeit

Sind einzelne Mitglieder des Vorstandes zum Zeitpunkt einer Vorstandssitzung ortsabwesend, können sie ihr Stimmrecht schriftlich an ein anderes Vorstandsmitglied übertragen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn ein Mitglied des gesetzlichen Vorstandes und mindestens 50 % aller Mitglieder anwesend sind. Eine außerordentliche Vorstandssitzung ist nur zu den in der Einladung angegebenen Gegenständen beschlussfähig.

Beschlüsse in Abwesenheit des zuständigen Vorstandsmitgliedes sind grundsätzlich zu vermeiden. Entscheidungen sind zulässig, wenn die Zustimmung des Vorstandsmitgliedes vorliegt oder zwingende Gründe bestehen, z.B. länger dauernde Abwesenheit. Dies gilt auch in Fällen, in denen sich das zuständige Vorstandsmitglied nicht äußert oder nicht äußern kann.

Eilbedürftige Beschlussvorlagen, die in einer Vorstandssitzung besprochen, aber noch in bis zu 5 Einzelpunkten zu überarbeiten sind, können nach Überarbeitung innerhalb von 2 Tagen im Umlaufverfahren per Mail zur Abstimmung gelangen. Die Abstimmung ist innerhalb von einer Woche nach der Vorstandssitzung abzuschließen.

§ 4 Stimmenmehrheit

Beschlüsse bedürfen grundsätzlich der einfachen Stimmenmehrheit aller anwesenden Mitglieder des Vorstandes. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Änderungen der Geschäftsordnung bedürfen einer 2/3-Mehrheit des Vorstandes.

§ 5 Aufgabenverteilung des Vorstands

Der Vorstand ist satzungsgemäß zuständig für alle Führungs-, Verwaltungs- und Organisationsaufgaben. Er vertritt die Sektion nach innen und nach außen.

Die Aufgabenbeschreibung gemäß Geschäftsverteilungsplan dient der Abgrenzung der Verantwortungsbereiche unter den Vorstandsmitgliedern. In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand über die Zuweisung von Aufgaben und die Abgrenzung der Verantwortungsbereiche seiner Mitglieder.

§ 6 Zuständigkeit der Geschäftsführung

Die Aufgabenübertragung des Vorstandes an die Geschäftsführung ist in der „Stellenbeschreibung und Geschäftsordnung für die Geschäftsführung“, Stand: 15.12.2015, geregelt.

 § 7 Beauftragte des Vorstandes

In begründeten Fällen - und soweit ein anderes Vorstandsmitglied diese Aufgabe nicht übernimmt - ist jedes Vorstandsmitglied berechtigt, ihm obliegende Aufgaben oder Teilbereiche davon, im Sinne der Satzung und der Geschäftsordnung für eine angemessene Dauer an Dritte zu delegieren. Eine solche zeitweise Übertragung bedarf der Zustimmung des Vorstandes, Die genannten dritten Personen nehmen nur zu den sie betreffenden Themen und auf Einladung des gesetzlichen Vorstandes an Vorstandssitzungen teil. Sie nehmen die ihnen übertragenen Aufgaben im Auftrag des zuständigen Vorstandsmitglieds wahr.

§ 8 Referenten des Vorstandes

Der Vorstand kann Referenten bestellen, die ihn bei Bedarf ehrenamtlich beraten. Die Referenten stellen ihr spezifisches berufliches Wissen und ihre Erfahrung zu dem jeweils in Frage kommenden Komplex zur Verfügung. Die Referenten und die Betriebsleitung des Kletterzentrums können zu besonderen Themen (z. B. Versicherungsfragen, Rechtsfragen, Steuerfragen, Sicherheitsfragen u. ä.) zur beratenden Teilnahme an Vorstandssitzungen eingeladen werden.

§ 9 Gültigkeit der Geschäftsordnung und salvatorische Klausel

Die etwaige Unwirksamkeit einer Bestimmung dieser Geschäftsordnung lässt die Wirksamkeit der Geschäftsordnung im Übrigen unberührt. Die unwirksame bzw. unwirksam gewordene Bestimmung ist durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt auch für den Fall, dass die Geschäftsordnung eine Regelungslücke enthält.

 

Hamburg, den 4. Februar 2016

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