Anträge zur Mitgliederversammlung 2016 der DAV Sektion Hamburg und Niederelbe e.V.

Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs.

Die Anträge können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Nr. 01    Antrag des Vorstands

Antrag auf Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Helmut Manz

Gemäß § 4 (3) unserer Satzung kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen, die sich hervorragende Verdienste um die Sektion erworben haben.

Der Vorstand beantragt, Herrn Helmut Manz zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Helmut Manz hat, zunächst ab 2008 als 2. Vorsitzender, dann ab 2010 bis 2014 als 1. Vorsitzender unseren Verein mit großem zeitlichem Engagement, fachlich kompetent und zielgerichtet voran gebracht. In seine Zeit fallen vor allem große Baumaßnahmen – Errichtung der Halle 2, Sanierung des Turms, Renovierung unserer Hütten – und das rasante Wachstum unserer Mitgliederzahlen, die organisatorisch zu bewältigen waren. Auch innerhalb des DAV, insbesondere auch des Nordwestdeutschen Sektionenverbandes, sowie in der Stadt Hamburg hat Helmut Manz es verstanden, das gewachsene Gewicht unseres Vereins deutlich zu machen. Ein großes Anliegen war ihm der Kontakt zu den Mitgliedern, den er durch die Berichte aus dem Vorstand, Besuch von Ortsgruppen und Organisation von Treffen der Ehrenamtlichen lebendig gestaltete.

Aus diesem Grund schlägt der Vorstand ihn für diese Auszeichnung vor und bittet die Mitgliederversammlung um ihre Zustimmung.

 


Nr. 02    Antrag des Vorstands

Antrag auf Beitragsanpassung

Der Vorstand des Deutschen Alpenvereins Sektion Hamburg und Niederelbe e.V. stellt folgenden Antrag: Die Mitgliederversammlung möge die Jahresbeiträge ab 1. Januar 2017 gemäß nachstehender Tabelle beschließen:

A-Mitglied

75,00 €

B-Mitglied

40,00 €

C-Mitglied

20,00 €

Jugend bis zum vollendeten 25. Lebensjahr

40,00 €

Jugend bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

20,00 €

Ehepaar mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

115,00 €

Alleinerziehende mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

75,00 €

 

Vereinsbeitritt ab September im Beitrittsjahr 50 % Beitrag.

 

 


Nr. 03    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag zur Tagesordnung auf Neuwahl des ersten Vorsitzenden

Die Mitgliederversammlung 2016 entscheidet über die Neuwahl des ersten Vorsitzenden nach §10 Abs. 12 in einer Dreiviertelmehrheit.

Begründung: Andreas Peters hat in seiner Amtstätigkeit mehrere Entscheidungen getroffen, welche die Sicherheit im Kletterzentrum, die Vereinsfinanzen, den sportlichen Erfolg und unsere Hauptamtlichen gefährden. Weitere hieraus resultierende Gefahren sollen durch die Wahl eines anderen Vorsitzenden von der Sektion abgewendet werden. Der Unklarheiten der Kompetenzen des Betriebsleiters wurden trotz Empfehlung des Schlichtungsausschusses unserer Sektion bis zum heutigen Tag und nach 18 monatigem Klärungswunsch des ehemaligen Betriebsleiters bis zu seiner Kündigung über diese Mißstände nicht gelöst. Auch sind zentrale Projekte wie die Strukturverbesserung erst nach 18 Monaten mit der Sitzung der Strukturkommission in Anfang genommen worden. Die Organisationsentwicklung für funktionsfähige Arbeitsstrukturen (z.B. Reduktion der Arbeitsgerichtstermine, hoher Krankenstand und Personalwechsel,…) ist im Januar 2016 gescheitert. Ein neuer Vorstand kann mit einem neuen Vorsitzenden eine wirtschaftliches Strategie für das Kletterzentrum entwickeln und zahlreiche Projekte umsetzen, wie es die beispielsweise meine weiteren Anträge zeigen.

 

 


Nr. 04    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Sicherheitskontrolle im Kletterzentrum nach aktueller DIN-Norm

Die Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand dem Betriebsleiter zu beauftragen, die Kletterhallen durch einen externen Anbieter (bester aktueller Anbieter: Bayerischer Sportstätten-Service www.bayerische-web.de bis zum 1. September nach der aktuellen Kletterhallennorm (DIN EN 12572:2009) zu überprüfen und die Mängelliste zeitnah zu veröffentlichen. Die Mängelbehebung soll zeitnah nach den juristischen Vorgaben (bes. BGH-Urtail VersR 2010, 544 –Nachrüstungspflicht) erfolgen.

Begründung: Viele Gefahren in unserer Kletteranlage sind nicht bekannt. Sicherheit ist herstellbar. Die Kletterwände werden bisher nur von den Herstellern jährlich überprüft. Trotz dieser Prüfung bestehen teils gefährliche Mängel. So wurde der Wandabrieb an den Holzplatten in Halle 2 vom Hersteller bisher nicht beanstattet, obwohl sich bereits Kletterer mit Holzsplittern verletzten. Die Bodensturzgefahr im Turm wurde nie aufgezeigt. Noch unbekannte Gefahren im Kletterzentrum können durch eine externe Sachkundigenprüfung entdeckt werden. Auch die neue Kletteranlagennorm verändert Anforderungen an Hakenabstände und andere technischen Anforderungen. Sollte der Entwurf der Norm (DIN EN 12572:2015-07) bis zum 1. August nicht veröffentlicht sein, wird die Halle nach der aktuellen Fassung von 2009 extern überprüft. Bei Verabschiedung nach der Hallenprüfung nach der neuen Norm nochmals 2017. Eine externe Kontrolle des Kletterzentrums durch z.B. den Bay. Sportstättenservice erspart der Sektion sogar Kosten, da trotz ausführlicher Zustands- und Mängeldokumentation (ca. 100 Seiten anstatt sonst 2 Seiten) weniger Kosten für die Überprüfung und für einfachere Instandhaltungsarbeiten entstehen. Im Haushaltvorschlag 2016 für das Kletterzentrum und Vereinsgelände meiner KLZ-Betriebsleitung wurde dies bereits berücksichtigt. Bei Mängeln der Anlage soll eine zeitnahe Beseitigung erfolgen (vgl. Verkehrssicherungspflicht bes. BGH-Urtail VersR 2010, 544 -Nachrüstungspflicht).

 

 


Nr. 05    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Bau des Bistros im Kletterzentrum

Der Vorstand wird beauftragt im Jahre 2017, ein Bistro zu errichten und den Betrieb zu organisieren. Eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung ist zu bevorzugen.

Begründung: Es wird somit die Attraktivität des Kletterzentrums erhöht und es werden aktuell gültige Standards für Kletteranlagen erreicht. Aktuelle Bedürfnisse zahlreicher Kletterer und Nutzer unserer Vereinsanlage erwarten eine zeitgemäße Bewirtschaftung mit frischen Kaffeespezialitäten, Kuchen und kleinem Imbiß. Aus den Zahlen des Gesamtverbands ist sogar ein Gewinn (Einnahmen größer als Kosten) aus einem Bistro möglich.

 

 


Nr. 06    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Entfristung der beiden Betriebsleitungsstellen und Herstellung von Betriebsleitungsstrukturen

Der Vorstand entfristet nach der Probezeit die beiden Betriebsleitungsstellen. Zuvor wird ein neuer Betriebsleitervertrag nach dem DAV-Muster Betriebsführung (DAV Kletterhallenhandbuch) zwischen Betriebsleitung und Vorstand erarbeitet.

Begründung: Daueraufgaben benötigen Dauernanstellungen. Die ungeklärten Handlungsmöglichkeiten unserer Betriebsleitung haben zu gesundheitlichen Belastungen, Sicherheitsproblmen und Verlusten für die Sektion (sportlich, finanziell, usw.) geführt. Der Mustervertrag des Gesamtverbands bietet die notwendige funktionelle Trennung für eine funktionsfähige Kletterhalle und die notwendige Entlastung des Vorstands.

 

 


Nr.07     Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Einrichtung einer Sparte Wettkampfklettern

Der Vorstand richtet 2016 nach DAV-Satzung §9 eine Sparte Wettkampfklettern ein. Der Spartenleiter managt das Wettkampfbudget und setzt nach Beratung mit dem Sektionenverband den Stützpunkttrainer ein.

Begründung: Um einen leistungsfähigen Kletterstützpunkt wie Hannover zu betreiben, bedarf es struktureller Verbesserungen. Das Amt des Wettkampfreferentens wird zu einem Spartenleiter aufgewertet und besser ausgestattet. Der Vorstand hat sich zum Wettkampfklettern als Teil unserer Sektion entschieden. Eine Schaffung der Sparte Wettkampfklettern schafft eigenständige und funktionsfähigere Struktur für Wettkampfsport. Der Spartenleiter wird von den Gruppenleitern (ua. Stützpunkttrainer, Fördergruppenleiter,…) gewählt und hat laut unserer Satzung Stimme und Sitz im Vorstand. Der Vorstand wird durch einen Spartenleiter Wettkampfklettern entlastet und der Wettkampfsport hat eine Stellung, die durch die aktuelle Referentenstruktur nicht möglich ist.

 

 


Nr. 08    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Änderung der Satzung „geheime Wahl“

Die Mitgliederversammlung beschließt den Paragraph 12 Abs. 2 wie folgt zu ändern: Bisher: § 12, Abs. 2: … Die Wahl erfolgt per Akklamation oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung geheim per Stimmzettel. Neu: Die Wahl erfolgt in schriftlicher und geheimer Abstimmung per Stimmzettel. Auf Antrag kann durch Akklamation gewählt werden, wenn kein Widerspruch durch ein oder mehrere Mitglieder erhoben wird.

Begründung: Die Mustersatzung des Gesamtverbandes schlägt eine geheime Wahl vor. In der Mehrheit der Vereine ist eine geheime Wahl das normale Wahlverhalten, welches nur ohne Widerspruch in eine offene Akklamation umgewandelt wird. Die Vorteile einer geheimen Wahl überwiegen den zeitlichen Mehraufwand bei der Sitzung.

 

 


Nr. 09    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf geheime Wahl für die Mitgliederversammlung 2016

Die Mitgliederversammlung beschießt nach § 12 Abs. 2 der Satzung die Wahl des Vorstands in geheimer Wahl.

 

 


Nr. 10    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Transparenz der Vorstandsarbeit

Der Vorstand macht mit sofortiger Wirkung alle zukünftigen Vorstandsprotokolle online auf der Sektionsseite für alle Sektionsmitglieder zugänglich. Die Online-Protokolle der Vorstandssitzung erscheinen spätestens 5 Tage nach der Sitzung und die Tagesordnung der nächsten Sitzung wird sieben Tage zuvor online gestellt.

Begründung: Aufgrund von Gerüchten und Geheimhaltung steht viel Mißtrauen und Frust. Um eine größere Transparenz zu gewährleisten werden alle Entscheidungen und Ergebnisse des Vorstands mit der jeweiligen Begründung zugänglich gemacht. Alle vertraulichen Unterlagen wie z. B. Personalanlegenheiten werden nur im gesetzlich möglichen Rahmen veröffentlicht.

 

 


Nr. 11    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf bessere Einsichtnahme der Versammlungsprotokolle

Die Protokolle der Mitgliederversammlungen werden ab sofort online zugänglich macht. Dies gilt auch für die Protokolle der letzten Jahre soweit möglich.

 

 


Nr. 12    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Einrichtung Projektgruppe Online-Medien und Erneuerung Außendarstellung

Es wird eine Projektgruppe eingerichtet, die eine Erneuerung der Außendarstellung unserer Sektion vorbereitet und deren Umsetzung begleitet. Der Entwurf wird spätestens zur nächsten Mitgliederversammlung beschlußfähig vorgestellt und wird bis zum Jahresende 2017 umgesetzt. Zu den Online-Medien gehören Webseiten (Sektion und KLZ), Facebook/Twitter, Emailnewsletter.

 

 


Nr. 13    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Schaffung einer Vorstandsstelle Felspolitik und Naturschutz

Die Mitgliedervammlung wählt ein neues Vorstandsmitglied für Felspolitik und Naturschutz

Begründung: Das Engagement unserer Sektion in der Politik um Felszonierungen, Sperrungen und Management von Klettergebieten kann bisher nur sehr begrenzt erfolgen. Die Arbeit von Axel Hake im Sektionenverband soll durch eine ehrenamtliche Ansprechperson innerhalt unserer Sektion mehr Gewicht erhalten und den nachhaltigen Zugang zu Felsen in Norddeutschland erleichtern.

 

 


Nr. 14    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Einrichtung Projektgruppe Boulderanlage bzw -raum DAV Hamburg,

Die Projektgruppe soll bis zur nächsten Mitgliederversammlung räumliche, sportliche und finanzielle Möglichkeiten zu einem beschlußfähigen Antrag für die MV 2017 erarbeiten und regelmäßig online und im Hamburg Alpin darüber berichten. Hierzu gehören u.a. Überlegungen zu einer Errichtung einer Boulderanlage an einem neuen Standort, Umwandlung bzw. Neubau von Boulderfläche im Kletterzentrum.

Begründung: Unserem Kletterzentrum fehlt ein ausreichend großer Boulderraum. Technikkurse und Trainingsgruppen müssen für Techniktraining in andere Boulderanlagen ausweichen. Der aktuelle Trend im Bergsport zu Boulderanlagen ist der nächste Schritt in der Entwicklung unserer Sektion. Der Bau von Kletteranlagen geht ungehindert weiter wie neu entstehenden Hallen München, Bremen, Hannover, usw. mit deren großen Boulderbereichen zeigen. Das DAV Kletterzentrum Stuttgart hat gerade einen größeren Boulderbereich trotz vieler privater Boulderhallen gebaut.

 

 


Nr. 15    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag Begleitung der Strukturkommission durch eine klasssiche Organisationsentwicklung

Die Mitgliederversammlung verpflichtet den Vorstand, eine strukturelle Organisationsentwicklung im klassischen Stil durchzuführen (partizipativ, transprent). Eine externe Organisationsberaterin setzt ihre Arbeit fort. Regelmäßige Quartalsberichte werden online und im Hamburg Alpin publiziert. Begründung: Hauptaufgabe ist ein funktionsfähiger Vorstand mit Konzentration auf strategische Aufgaben und eine funktionsfähige Kompentenzverteilung zwischen den Ehren- und Hauptamtlichen. Hierzu zählt ua. auch eine klare klare Stellenbeschreibungen aller Hauptamtlichenstellen und Vorstandsämter bis zum Jahresende 2016. Die Kernentscheidungen der Organisationsentwicklung werden der nächsten Mitgliederversammlung vorgestellt. Notfalls dort bearbeitet.

 

 


Nr. 16    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Maßnahmen zur gesetzlichen Einhaltung psychischer Arbeitssicherheit

Der Vorstand beauftrag die Geschäftsführung und den Betriebsleiter mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit eine Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung für alle Arbeitsplätze der Sektion zu erarbeiten. Maßnahmen werden bis zum 1. September 2016 umgesetzt bzw. eingeführt.

Begründung: Gesetztliche Auflagen nach psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz werden seit mehreren Jahren und unterschiedlichen Betriebsleitern und Geschäftsführern nicht ausreichend eingehalten. Die aktuellen gesetztlichen Auflagen sollen daher rasch eingehalten werden. Hoher Krankenstand und Personalfluktuation reduziert und die Sektion erfüllt ihr Ziel, ein guter Arbeitergeber zu sein.

 

 


Nr. 17    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf festen minimalen Routenumschraubrhythmus und professionelles Schrauberteam

Der Vorstand wird beauftragt, dem Betriebsleiter alle Möglichkeiten zu schaffen, um einen Umschraubrhythmus von mindestens alle 4 Monate alle Wände (Ausnahme Außenwände weniger, Boulderbereich häufiger) sicherzustellen.

Begründung: Der Stand von Neutouren in Hallen hat sich mit den neuen Hallen in Hamburg stark verändert. Um ein zeitgemäßes Angebot zu bieten und noch stärkeres Abwandern von Kletterern und Mitgliedern aus dem Kletterbereich zu verhindern, muß der Umschraubrhythmus steigen. Es muß ein zweiköpfes Hallenschrauberteam (60 Stunden) geben, was sich zentral um den Routenbau und alle anderen Managementaufgaben zum Routenbau (Griffmanagement, Schrauberkonzeption, Schulung Haupt- und Ehrenamt, Unterstützung ehrenamtlicher Schraubaktionen, Routenqualitätsmanagement,…) annimmt. Hierfür werden Mehrausgaben entstehen, welche durch externe Gastschrauberteams oder Effizienzresourcen (hauptamtliche Griffreinigung nicht durch eher teuere Trainer) begrenzt werden können. Außerdem werden die Besucherzahlen sich auf einem hohen Niveau stabilisieren und weitere Einnahmeeinbrüche im Kletterzentrum verhindert.

 

 


Nr. 18    Antrag von Dr. Thomas Dürmeier

Antrag auf Kontrolle der Antragsausführung

Der Vorstand berichtet in Schriftform monatlich über die Ausführung der Anträgen gegenüber dem Antragssteller und mindestens über die abschließende Bearbeitung alle Mitglieder.

 

 


Nr. 19    Antrag von Antje Wolf, Frank-Olaf Lohmann, Harald Greib, Rudolf von Geramb, Wolfgang Schulz

Betreff: Einrichtung von 2 FSJ-Stellen

Die Mitgliederversammlung möge beschließen:

Der Vorstand kümmert sich darum, dass die Sektion Hamburg und Niederelbe als Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) anerkannt wird, bewirbt zwei Stellen und stellt noch in 2016 zwei FSJ-MitarbeiterInnen ein.

Begründung: Die FSJ-lerInnen bringen außerhalb des normalen Geschäftsbetriebes frischen Wind und neue Ideen in den Kletterhallenbetrieb. Wie die Beantragung, Anerkennung, Bewerbung und Betreuung laufen kann, ist der Praxis und der Erfahrung anderer Sektionen zu entnehmen. Fast alle größeren Sektionen und manche kleinen Sektionen arbeiten mit FSJlerInnen: z.B. Darmstadt-Starkenburg, Berlin, Fulda, Stuttgart, München und Oberland, Thalkirchen...

 

 


Nr. 20    Antrag von Antje Wolf, Frank-Olaf Lohmann, Harald Greib, Rudolf von Geramb, Wolfgang Schulz

Betreff: Satzungsänderung: geheime und schriftliche Wahl bei Vorstandswahlen

Die Mitgliederversammlung möge beschließen: Die bisherige Praxis, Vorstandsmitglieder „per Akklamation oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung geheim per Stimmzettel“ zu wählen, soll geändert werden. Vorgeschlagene Satzungsänderung, analog zur Satzung des Hauptverbandes (. „Alle Präsidiumsmitglieder werden in gesonderten Wahlgängen gewählt“): Die Wahl aller Vorstandsmitglieder erfolgt schriftlich, geheim und in gesonderten Wahlgängen.

Begründung: Diese Satzungsänderung soll die freie Meinungsäußerung befördern. Vor allem Angestellte, Trainer und Ehrenamtliche in verantwortlicher Position (Trainer, Jugendleiter etc.) scheuen sich oft, ihre Meinung zu äußern, wenn dies per Akklamation geschieht. Zu wählende Vorstandsmitglieder auf der anderen Seite können Gegenstimmen schlecht ignorieren, was zu einer nachhaltig unguten Atmosphäre führt. Eine per Satzung festgelegte geheime Wahl beendet möglicherweise „sozialistische Wahlergebnisse“, trägt aber zur ehrlichen und wahrhaftigen Stimmabgabe bei. Bei entsprechender Vorbereitung verursacht eine geheime Wahl nur einen unwesentlich höheren Organisations- und Zeitaufwand: Zu  Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Wahlausschuss zu bestellen, der aus mindestens 4 Mitgliedern besteht. Der Wahlausschuss wird auf Vorschlag des Vorstandes oder auf Zuruf aus den Reihen der anwesenden Mitglieder per Akklamation bestätigt und hat die Aufgabe, den Wahlvorgang, also das Einsammeln und Auszählen der Stimmen, durchzuführen. Die Stimmzettel sind in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der gesetzlichen Einspruchsfrist (2 Wochen?) in der Geschäftsstelle aufzubewahren. Die Spartenvertreter/innen, die nach §9 (4) von den Gruppenleitern/innen der jeweiligen Sparte für zwei Jahre gewählt wurden, werden von der Mitgliederversammlung bestätigt, ebenso der/die Jugendreferent/in.

 

 


Nr. 21    Antrag von Antje Wolf, Frank-Olaf Lohmann, Harald Greib, Rudolf von Geramb, Wolfgang Schulz

Betreff: Erweiterung des Vorstandes

Die Mitgliederversammlung möge beschließen: Der Vorstand der DAV-Sektion Hamburg und Niederelbe wird aufgefordert, auf Antrag der Mitgliederversammlung den Vorstand um weitere Mitglieder zu erweitern. Auch der zeichnungsberechtigte, gesetzliche Vorstand soll um mindestens eine Person erweitert werden.

Begründung: Die Arbeitsbelastung des momentan achtköpfigen Vorstandes ist angesichts der rasant gewachsenen Mitgliederzahl enorm. Um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen, insbesondere auch, um die bei Antragschluss nicht vorliegenden, aber angekündigten und weitreichenden Pläne der Strukturkommission umzusetzen, bedarf es kompetenter personeller Verstärkung des Vorstandes. Bei der Neuwahl von Vorstandsmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung VOR der Wahl der einzelnen Vorstandsmitglieder, um welche Personen der Vorstand zu erweitern ist. Das ist durch Frage des Versammlungsleiters an die Mitgliederversammlung zu klären. Der Punkt: Wahlen; in der Tagesordnung wird ergänzt durch: „Weitere Vorschläge für den Vorstand“. Den Bewerbern aus der Mitgliederversammlung soll angemessene Zeit zur Verfügung stehen, ihr Anliegen und ihre Bewerbung vorzustellen. Die bisherige restriktive Festlegung auf eine beschränkte Zahl von Vorstandsmitgliedern ist abzulehnen. Die langwierige Suche nach einem 1. Vorsitzenden in 2014 hat gezeigt, dass die Bereitschaft, ein Höchstmaß an Verantwortung bei einer maximalen Arbeitsbelastung zu übernehmen, äußerst gering ist. Ebenso ergeht es jetzt der Sektionsjugend auf der Suche nach einer/m Jugendreferenten. Die Verteilung von Arbeit UND Verantwortung auf mehr Schultern können die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement erhöhen. Andererseits gab es 2014 und gibt es jetzt wieder kleinere Grüppchen, die hoch motiviert sind, in die Vorstandsarbeit einzusteigen, Veränderungs- und Diskussionsprozesse in der Sektion voranzubringen. Ein Sektionsvorstand, der über eine zu hohe Arbeitsbelastung klagt, muss im eigenen Interesse eine Erweiterung anstreben, insbesondere, wenn diese personell vorhanden ist. Inhaltliche Differenzen sind auszuhalten bzw. auszudiskutieren. Eine vorherige Festlegung auf die inhaltliche Ausgestaltung eines Vorstandsamtes ist ebenfalls abzulehnen. Das erschwert die Suche nach NachfolgerInnen und verhindert das Engagement weiterer, nicht festgelegter Vorstandsaspiranten. Eine Aufgabenverteilung kann der Vorstand nach erfolgter Wahl über die Geschäftsordnung vornehmen. Die Satzung der Sektion Hamburg und Niederelbe eröffnet viele Möglichkeiten:

§ 12 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem gesetzlichen Vorstand, dem Vertreter in der Jugend (Jugendreferenten/In), den Spartenvertretern/innen und je nach Bedarf darüber hinaus aus Mitgliedern, die, nach Rücksprache mit dem Vorstand, von der Mitgliederversammlung zu wählen sind.

Gesetzlicher Vorstand gem.   sind der/die 1. Vorsitzende, 2.Vorsitzende und Schatzmeister/in. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.

(2) Wählbar für den Vorstand sind alle Mitglieder mit entsprechender Befähigung, für den gesetzlichen Vorstand nur solche mit fünfjähriger Mitgliedschaft. Die Mitgliederversammlung kann vorangegangene Zeiten der Mitgliedschaft bei anderen Sektionen berücksichtigen.

Wir lehnen auch die bisherige Praxis ab, Vorstandsmitglieder (nur) nach vorangegangener Konsultation mit dem Vorstand und entsprechend den zu besetzenden Aufgabengebieten vorzuschlagen und von der Mitgliederversammlung „bestätigen“ zu lassen. Das entspricht nicht unserem Verständnis einer lebendigen Vereinsdemokratie. Kommunikation, Kooperation und Sondierungsgespräche sind wichtig. Sie können aber nicht das alleinige und ausschlaggebende Kriterium für die Neubesetzung von Vorstandsposten sein.

 

 


Nr. 22    Antrag von Antje Wolf, Frank-Olaf Lohmann, Harald Greib, Rudolf von Geramb, Wolfgang Schulz

Betreff: Sofortiges Schrauben der Speedwand

Die Mitgliederversammlung möge beschließen: Der Vorstand veranlasst, dass die Speedwand sofort geschraubt wird.

Begründung: Der 1. Vorsitzende Andreas Peters hatte im alpin 4/2014 begründet, warum die Speedwand in der DAV-Halle Hamburg – trotz vorhandener Griffe und vorgesehenem Wandbereich – nicht geschraubt wird. Alle angeführten Argumente konnten von den StützpunktathletInnen widerlegt werden. Die Veröffentlichung ihrer Gegendarstellung im Hamburg alpin wurde jedoch abgelehnt. Gründe hierfür wurden nicht genannt, der Vorstand blieb bis heute eine Antwort schuldig. Es sei an dieser Stelle nochmal darauf hingewiesen und hiermit auch der Mitgliederversammlung öffentlich gemacht, dass die vorgebrachten Sicherheitsargumente jeglicher Grundlage entbehren. Die Gegendarstellung, gepostet auf der Facebook-Seite des Stützpunkts, erntete bundesweit große Zustimmung: von Funktionären auch aus dem Hauptverband, von LandestrainerInnen und AthletInnen. Zur weiteren Begründung des Antrags sei auf die Gegendarstellung weiter unten im Text verwiesen. Da der Vorstand in 1,5 Jahren nicht reagiert, geschweige denn eine Veröffentlichung selbiger zugelassen hatte, ist es jetzt Zeit zum Handeln. Die Speedwand soll geschraubt werden.

Betr.Artikel für das Alpin

 


Helene Wolf <helene@kaminkatzen.com>

13. November 2014 um 23:46

An: "katrin.ruppel@alpenverein-hamburg.de" <katrin.ruppel@alpenverein-hamburg.de>

 

Hallo Katrin,

Hier ein Bericht fürs alpin geschrieben vom Stützpunkt.

 

Speedwand – DOCH eine leichte Frage

Gegendarstellung zum Artikel im alpin 4/2014

Speedklettern wird von unserem Vorstand als gefährliche, die Hamburger DAV-Klettergemeinde einschränkende und elitäre Spielart des Kletterns dargestellt. Das ist sie nicht. Die Fakten.

Richtig ist: Unsere Hamburger DAV-Speedwand ist nicht für zwei Routen geeignet, dazu ist sie zu schmal. Ohnehin ist es keine „original Speedwand“, an der etwa internationale Wettbewerbe ausgetragen werden können. Die wird nur von einem französischen Hersteller gebaut, hat einen speziellen Grip, eine ganz bestimmte Neigung etc. Ebenfalls an einer „unoriginalen“ Wand wird z.B. in Darmstadt, Aachen oder Berlin trainiert, auch dort ist nur eine Route möglich, dennoch wird diese als Trainingsmöglichkeit für die Athleten bereitgestellt. Und nicht nur für die Athleten: Im Aachener „Tivoli Rock“, einer kommerziellen Halle, wird die Speedwand gerne vom „normalen“ Kletterpublikum genutzt und ist eine Attraktion. Ebenso in Berlin oder Darmstadt. Ein spezieller Umlenker ist nicht nötig. Speed – übrigens auch internationale Wettkämpfe – wird in der Regel ganz normal im Toprope gesichert (siehe Fotos auf der DAV-Wettkampfseite). Entweder wird ein ganz normaler Umlenkermittig angebracht. Sollte das aus technischen Gründen nicht möglich sein, kann ein seitlicher Umlenker (in Hamburg der von der Treppe weiter entfernte) benutzt werden. Dann ist die Linienführung zwar nicht optimal, was aber unerheblich ist, da sich die Speedwand aus o.g. Gründen sowieso nicht für Rekordwettbewerbe eignet. Auch ein spezieller Gurt ist nicht nötig, der wird beim Speedklettern nicht verwendet, weder bei nationalen noch bei internationalen Wettkämpfen. Womöglich gibt es Ausnahmen. Aber aus Sicherheitsgründen ist ein spezieller Gurt nicht nötig: Geklettert wird mit einem normalen Gurt, ganz normal mit einer Acht eingebunden (oder zwei gegenläufigen Schraubern), ganz normal im Toprope gesichert. Wer sich informieren will: siehe youtube. Falsch ist, „…dass sich der Sichernde beim Speedklettern sehr schnell und weit nach hinten bewegen können muss“. Das ist falsch und kann ebenfalls bei youtube verifiziert werden, siehe etwa Videos des Deutschen (und europäischen) Speedcupsbeim Sportfestival in München. Demnach müssen auch keine „ganze Hallenbereiche“ abgesperrt werden. Für unseren Vorstand liefern wir gerne Videos der speziellen Sicherungstechnik, eigens in Darmstadt beim Deutschen Jugencup Speed zu diesem Zweck gedreht. Zu beachten ist: Beim Speedklettern ist eine spezielle Technik nötig. Gesichert wird IMMER mit einem Grigri, ab einer bestimmten „Geschwindigkeit“ zu zweit. Dann muss sich das Sicherungsteam nicht von der Stelle bewegen – eine Technik, die unsere Speedkletterer beherrschen und bestimmt gerne weitergeben. In Aachen ist das etwa so geregelt, dass ab einer benötigten Zeit von weniger als 40sec. zu zweit gesichert werden muss. Das funktioniert dort gut, die Regeln sind angeschlagen und werden kommuniziert. In Berlin scheint nicht mal das nötig. Dort wird einfach Speed geklettert, von den Athleten im Training und von den Kletterern zum Spaß. Eine Zeitmessvorrichtung: Wäre schön, weil sie eben auch bei den „Einsteigern“ den Spaßfaktor erhöht. Diese Zeitmessvorrichtung ist nicht unbedingt nötig, aber auch nicht unmäßig teuer oder aufwändig. Wenn man die Attraktivität einer Speedwand erhöhen will, gibt es dafür mit wenigen Auflagen Zuschüsse vom Hauptverband in München (nachzufragen in München oder bei der Sektion Darmstadt-Starkenburg). In Aachen hängen einfach nur Stoppuhren an der Wand. Geht auch. Die teuren Speedgriffe, in anderen Sektionen ein Argument gegen eine Speedwand, lagern bei uns übrigens seit nahezu zwei Jahren im Schrauberraum. Berlin rüstet mit einem neuen Griffset nach: weil die Speedwand so gut angenommen wird (es sei nochmal betont: von ALLEN Kletterern, nicht nur dem Stützpunkt), sollen jetzt neue, bessere Griffe angeschafft werden. Weitere Argumente, die für eine Speedroute sprechen: Sie nimmt keinen Platz weg, ist eine zusätzliche Route im 7. Schwierigkeitsgrad, die NIE umgeschraubt werden muss, also sehr pflegeleicht ist. Auf der Wand können noch andere Routen „dazwischen“ geschraubt werden. Das wird in Aachen, Darmstadt und Berlin so gehandhabt. Für die Speedkletterer ist das keine Einschränkung, für alle anderen fällt das Argument weg, die Speedwand würde unmäßig Platz beanspruchen. Wie auch für andere Spielarten des Hallenkletterns müssen Regeln vereinbart werden – nicht anders ist es z.B. beim Drytooling. Keiner würde auf die Idee kommen, auf eigene Faust zum Drytooling anzurücken. Wie auch die Drytoolerkönnten sich die wirklich ambitionierten Speedkletterer zu vereinbarten Zeiten zum Training treffen. Diejenigen unter uns, die eine Route im 7. Grad tatsächlich schnell klettern – und alles unter 30 sec. ist schnell – oder die Ambition dazu haben, haben auch, davon bin ich überzeugt, ein Einsehen und das nötige Verständnis für entsprechende Absprachen und Sicherheitsstandards. Zusammenfassend: eine Speedroute wäre eine große Bereicherung unserer Halle. Nicht nur für wenige Exoten, sondern für einen weit größeren Teil der Kletterer, als immer wieder behauptet wird. Wir, die Kaderathleten, bitten den Vorstand dringend, die Entscheidung nochmal zu überdenken. Die Bedenken und Einwände haben wir widerlegt und sehen keinen einzigen Grund, die Speedwand nicht zu schrauben. Kontakte zu den Verantwortlichen in Berlin, Darmstadt oder Aachen stellen wir gerne her, Videos stellen wir zur Verfügung, die Speedrouteschrauben wir auch selbst, falls das noch ein Argument sein könnte. Um Antwort wird gebeten. Hinweis: Viele weitere Meinungen und Platz zum diskutieren gibt es auf unserer Facebook-Seite: Kletterstützpunkt Hamburg! Dort haben wir den Artikel gepostet und viele zustimmende Rückmeldung bekommen haben. Wie beispielsweise diesen Kommentar von Johannes Altner: 

"Hallo Andreas! Pauschal auf YouTube zu verweisen reicht vielleicht für eine seriöse Argumentation noch nicht aus, und ein ernsthaftes Training ist auf Dauer auch erst dann befriedigend, wenn zumindest der zentrale Teil der Wand clean von zusätzlichen Routen ist - im Kern der Sache ist die Darstellung eurer starken Stützpunktkletterer jedoch richtig!

Gerne bin ich bereit meine Erfahrungen zum Thema mit euch zu teilen, wobei ich hier nicht nur vom Wettkampfalltag, sondern vor allem von der praktischen Seite des Hallenbetriebs (Kletterzentrum DAV Kletterzentrum Darmstadt - Kletterhalle) berichten kann. Hier wurden von den ersten Diskussionen bei der Planung der Wandarchitektur bis zur heutigen Situation im regulären Betrieb verschiedene Phasen durchlebt. Manche Dinge haben sich als lohnend erwiesen, andere als hinderlich. Sicherheitsprobleme hat es jedoch nie gegeben und es sind auch gut Modelle umsetzbar, welche die Wand für alle Breiten- und Leistungssportler gleichermaßen nutzbar machen. Vor allem aber empfehle ich euch es einfach mal auszuprobieren, was möglich ist. Wenn sich ein Weg nicht bewähren sollte, lässt sichs leicht wieder modifizieren. Erfahrung will gesammelt werden... Wenn die Mädels und Jungs der Stützpunktgruppe am Ende noch selber bei der regelmäßigen Pflege mit Hand anlegen, hat das zudem sicher noch weitere positive Nebeneffekte...

Grüsse, Hannes!"

 

Vielen Dank! Euer Stützpunkt Hamburg: 

Helene Wolf, Tanja Heidorn, Malena Schulz, Elias Lehmann, Leander Schäffer, Charlotte Voß, Finn Rodenberg, Anouk Rodenberg, Juli Engel, Julia Sieg, Jonathan Marien 

 

 

 


Nr. 23    Antrag von Antje Wolf, Frank-Olaf Lohmann, Harald Greib, Rudolf von Geramb, Wolfgang Schulz

Betreff: Einführung der Spartenstruktur gemäß §9 der Satzung der Setkion Hamburg und Niederelbe

Die Mitgliederversammlung möge beschließen: Der Vorstand der DAV-Sektion Hamburg und Niederelbe wird aufgefordert, die in der Satzung vorgesehene Spartenstruktur (wieder) einzuführen. Die Vorbereitungen dazu sind umgehend anzugehen: Ein Konzept soll bis zum 1. Oktober 2016 vorliegen, ein Fahrplan zur Umsetzung bis Ende 2016. Auf der Mitgliederversammlung 2017 sollten bereits erste SpartenleiterInnen von der Mitgliederversammlung bestätigt werden können. Der Vorstand unterstützt und begleitet die demokratische Willensbildung und –äußerung auf allen Ebenen sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Damit die der Prozess von einer breiten Basis kommuniziert und diskutiert werden kann, sorgt der Vorstand dafür, dass kurzfristig eine digitale Plattform bereitgestellt wird, die eine schnelle, transparente und interaktive Information und Kommunikation mit jedem interessierten Mitglied ermöglicht. trägt dafür Sorge, dass die Spartenstruktur unter Beteiligung einer breiten Basis kommuniziert und diskutiert wird,

Begründung: Die Spartenstruktur ist bestens geeignet, eine weitere Verjüngung des Vorstandes zu befördern, die Arbeitsentlastung aller Vorstandsmitglieder zu gewährleisten und eine demokratische Mitgestaltung zu ermöglichen: Die SpartenleiterInnen werden demokratisch von den GruppenleiterInnen ihrer Sparte gewählt, haben Sitz und Stimme im Vorstand. Nachzulesen in § 9:

§ 9 Sparten

(1) Die Aktivitäten der Sektion können mit Zustimmung des Vorstandes zu Sparten zusammengefaßt werden. Innerhalb der Sparten können sich die Mitglieder ebenfalls mit Zustimmung des Vorstandes zu Gruppen zusammenschließen.

(2) Die Sparten und Gruppen können sich eine Geschäftsordnung geben. Die Geschäftsordnung darf weder der Satzung der Sektion noch der des DAV zuwiderlaufen. Sie bedarf der Genehmigung des Vorstandes. Für die Rechtsbeziehungen der Sparten und Gruppen zu ihren Mitgliedern und deren Mitglieder untereinander gilt § 11 dieser Satzung entsprechend.

(3) Ein zusätzlicher Mitgliedsbeitrag darf nur mit Zustimmung des Vorstandes festgesetzt werden. Eigene Rechtspersönlichkeit kommt den Sparten und Gruppen  nicht zu.

(4) Die Gruppenleiter innerhalb einer Sparte wählen für einen Zeitraum von zwei Jahren aus ihrem Kreis einen/e Spartenvertreter/in in den Vorstand, wo er/sie Sitz und Stimme hat. Der Spartenvertreter wird von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Die Einführung einer Spartenstruktur soll als fortschreitender Prozess betrachtet und fortlaufend, zunächst für die nächsten vier Jahre, vom Vorstand begleitet und vorangetrieben werden. Auf der Mitgliederversammlung jeden Jahres sollen der Prozess, seine Entwicklung und neue Sparten vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden, neue Spartenleiter sind gemäß Satzung zu bestätigen. Eine umfassendere Auswertung und Perspektivplanung ist auf der Mitgliederversammlung 2020 vorzulegen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir eine Struktur mit ReferentInnen, die dem Vorstand zuarbeiten, aber keinen Sitz und keine Stimme im Vorstand haben, nicht für geeignet halten. Dass dieses Modell nicht funktioniert, haben die Entwicklungen der letzten Jahre im Wettkampfbereich gezeigt.

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