Hütten, Ramolhaus

Jahresbericht Wegewart

Drei Dinge sind berichtenswert:

Am 03.03.07 traten auf Initiative des Unterzeichners die DAV-Sektion Karlsruhe und der Tourismusverband Ötztal, Ortsteil Obergurgl, der Arbeitsgemeinschaft Inneres Ötztal bei. Damit wird diese ARGE nunmehr von zehn DAV-Sektionen (Würzburg, Berlin, Breslau, Hamburg, Regensburg, Hildesheim, Siegerland, Karlsruhe, Dresden und Innerötztal), dem DAV-Hauptverband und dem Tourismusverband Ötztal (Sölden und Obergurgl) getragen. Aufgabe der ARGE ist es, die Qualität der Wege in den jeweiligen Arbeitsgebieten zu verbessern und auf diese Weise auch die Zusammenarbeit zwischen den Alpenvereinen (DAV, OeAV) und den Talgemeinden zu fördern. Zurzeit verfügt die ARGE über einen Etat von jährlich 60.000 €, der zu 2/3 vom DAV und zu 1/3 vom Ötztal Tourismusverband finanziert wird; zum DAV–Anteil trägt jede Sektion 500 € bei, den Restbetrag bringt der Hauptverband auf. In der Zeit vom 01.06. bis zum 30.09. eines Jahres beschäftigt die ARGE fünf Männer, deren Arbeit von einem Mitarbeiter des Ötztal Tourismus koordiniert wird. Die einzelnen Maßnahmen werden auf jährlichen Sitzungen der ARGE festgelegt. Wie auf der Jahrestagung 2006 beschlossen, haben die Mitarbeiter der ARGE im Sommer 2007 den Weg (Diemweg) von der Martin-Busch-Hütte über das Ramoljoch bis zum Ramolhaus grundlegend saniert. Damit ist gewährleistet, dass nunmehr auch Wanderer das Ramoljoch wieder überqueren können. Die große Eisenleiter wurde entfernt.

Für das Jahr 2008 beschloss die ARGE auf ihrer Sitzung am 15.09.2007 in Sölden, u.a. den Weg vom Ramolhaus über den Gurgler Ferner zum Hochwildehaus (Karlsruher Hütte) zu sanieren. Durch die Gletscherschmelze ist der Übergang über den Gurgler Ferner sehr schwierig geworden.

In der Sommersaison 2007 wurde dieser Übergang durch eine Brücke ermöglicht, die auf Initiative unseres Hüttenpächters Lukas Scheiber installiert wurde; die Kosten haben Herr Scheiber und der Tourismusverband Obergurgl getragen. Der Wegewart bedankt sich auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich.

Uwe Rieckhoff (Wegewart)

 

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Titelblatt aktuelle Ausgabe 04/2011