Jahresbericht der Jugendreferenten
Es herrscht weiterhin eine ungebrochene Nachfrage nach unseren Jugendgruppen, die wir bei allen Bemühungen nicht vollständig erfüllen können. So sind alle Jugendgruppen für Kinder im Alter bis ca.15 Jahren voll und die zentrale Warteliste erreicht gerade die Marke von 200 Kindern. Und dies, obwohl wir im letzten Jahr drei neue Jugendgruppen eröffnen konnten. Nur bei den älteren Gruppen haben wir aufgrund der schon vorhandenen Selbständigkeit der Teilnehmer noch Platz für weitere Teilnehmer. Für jede neu zu eröffnende Jugendgruppe werden 3 5 qualifizierte Ehrenamtliche benötigt, die es zu finden gilt. Glücklicher Weise wird die von mir zweiwöchentlich angebotene Jugendleiter- und Helferschulung gut angenommen, bei der sich an der Jugendarbeit Interessierte das nötige Rüstzeug aneignen können. Sie gibt auch Gelegenheit, eventuelle Mitleiter kennen zu lernen, um später eine stabile Leitung garantieren zu können. Weitere interne Schulungen und die zentralen Jugendleitergrundausbildungen und späteren Fortbildungen des DAV runden die stete Qualifizierung unserer Jugendleiter und Helfer ab.
Regelmäßig sind so inzwischen 70 Jugendleiter und Helfer für uns bei der Anleitung der 17 Jugendgruppen und den weiteren Jugend übergreifenden Angeboten aktiv. Für Februar 2008 sind schon eine weitere Jugendgruppe und ein weiteres regelmäßiges Angebot im Werden.
Neben den reinen Kletterterminen steht bei den Jugendgruppen die gemeinsame Unternehmung mit der Gruppe in der Natur im Vordergrund, bei der es am Wochenende auch mal eine Kanutour oder einfache Wanderung sein kann. So manche Gruppe hat im Sommer auch eine Hüttentour in den Alpen unternommen. Die sportkletterorientierten Jugendgruppen zog es mehr in die von der Sonne beschienen Felsregionen im Elbsandstein, in Kroatien und auf Sardinien.
Begeistert wieder aufgenommen wurden die Kletternächte, die den Gemeinschaftssinn und die Identifikation in den Gruppen beim gemeinsamen Klettern, Spielen und Übernachten in unserem Kletterzentrum stärken. Auch für die Jugendleiter und Helfer sind zum Kennenlernen, gemeinsamen Erleben und Lernen in 2008 regelmäßige Kletternächte vorgesehen.
In 2008 soll vermehrt die Kooperation mit den Schulen gefördert werden. So stellen wir bei den Hamburger Einzelmeisterschaften im Schulsportklettern für die Teilnehmer aus unseren Jugendgruppen betreuende Jugendleiter, wenn deren Schule keinen betreuenden Lehrer stellt. Andersherum versuchen wir mit Kletterworkshops für die sich bei diesen Meisterschaften herausragenden Schülern, diese an unser Kletterzentrum heran zu führen und weiter zu fördern. Aber auch sonst nimmt der Sportkletter-Bereich der Jugend langsam Fahrt auf.
Grundsätzlich gilt: Es gibt viel zu tun, packen wir es an! Wer mit seinen Ideen und Engagement dazu beitragen will, soll dies tun und gerne bei der Jugendleiter- und Helfer-Schulung vorbei schauen oder mich ansprechen.
Silke Loges




