Angebot, Ausbildungskurse

Ausbildungsreferent - Jahresbericht 2006

Zum fünften Mal haben wir unseren Mitgliedern ein umfangreiches Ausbildungs- und Tourenprogramm angeboten.

Das zurückliegende Ausbildungs- und Tourenprogramm umfasste fast alle Betätigungsfelder Sommer und Winter. Veranstaltungsorte waren das Kletterzentrum Hamburg, die Mittelgebirge, Mallorca und selbstverständlich die Alpen. Erstmals fand auch ein Basiskurs auf dem Ramolhaus statt.

Wie in den Vorjahren waren fast alle Angebote sehr schnell und sehr gut ausgebucht. Bei den Kletterangeboten herrschte eindeutig der größte Andrang, aber auch die Bergwanderungen fanden sehr guten Zuspruch.

Möglich war dieses nur durch den ehrenamtliche Einsatz unserer Übungsleiter und Übungsleiterinnen (DAV-Ausbilder, DAV-Wanderleiter, Fachübungsleiter) der verschiedenen Fachrichtungen, die hierfür sogar Teile ihres Jahresurlaubs geopfert haben. Hierfür auch an dieser Stelle vielen Dank!

Um diese Grundlage weiter zu erhalten, die Qualität unserer Angebote zu sichern und das Kursprogramm weiter ausbauen zu können, wurden auch 2006 weitere Übungsleiter unterschiedlicher Richtungen aus- und fortgebildet. Besonders für die alpinen Fachrichtungen sind die Zulassungsvoraussetzungen sehr anspruchsvoll und der persönliche zeitliche Aufwand (3 Wochen Urlaub) ist hoch, so dass es sehr erfreulich ist, dass erstmals nach längerer Zeit wieder ein Mitglied in der Fachrichtung Alpinklettern dabei ist.

Wie auch schon in früheren Jahren fand in 2006 wieder eine Übungsleiterausbildung (1. Teil FÜL Klettersport) im Kletterzentrum Hamburg mit einem Ausbilder des Bundeslehrteams statt. Diese Veranstaltung diente auch dazu, unsere Routenschrauber weiterzubilden und so zur Qualitätssicherung im Kletterzentrum beizutragen.

Schwerpunkte für 2007 sind neben dem Ausbildungsangebot für unsere Mitglieder, der Aus- und Fortbildung unserer Übungsleiter: 

  • die Neugestaltung eines zeitgerechten, einheitlichen Kostenerstattungskonzepts auch in Zusammenarbeit mit anderen norddeutschen Sektionen
  • das Zusammenwachsen der ehemals drei Hamburger Sektionen im Bereich Ausbildung.

Auch der Ausbildungsreferent ist rein ehrenamtlich für die Sektion tätig - wie bei allen anderen Ehrenamtlichen der Sektion neben Beruf und Familie. Das kann natürlich dazu führen, dass die Zeit für den Verein zeitweise recht begrenzt sein kann, wie es bei mir im letzten Jahr der Fall war (Unsere Tochter ist gerade 1 Jahr alt geworden).

Die positive Resonanz im Ausbildungsbereich ist sehr erfreulich und motivierend für die diese Arbeit. Weniger Freude bereitet allerdings zzt. die Vorstandsarbeit. Es ist schon schade, wenn die für den Verein aufwendbare Zeit nicht vollständig den Mitgliedern zu Gute kommt oder einem der Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit durch befremdliche Alleingänge des gesetzlichen Vorstands genommen wird. Ein neues Vereinshaus und eine neue Kletterhalle sind eine tolle Sache für den Verein, aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass in 2006 auch etliche Ehrenamtliche demotiviert, vergrault oder sogar aus dem Amt geworfen wurden.

Ohne das vorhandene Know-how der Mitglieder und deren Einsatz ist der Verein jedoch nicht überlebensfähig. Externe Berater und Firmen wären deutlich teurer. Ich möchte diese Themen hier nicht weiter ausführen. Wichtig ist mir allerdings im Hinblick auf eine weitere positive Entwicklung des Vereins, dass wir schnellstmöglich wieder zu einer konstruktiven und vereinsorientierten Zusammenarbeit kommen. Die Mitgliederversammlung im April könnte hierzu eine gute Grundlage bieten.

Thorsten Grothkopp

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Titelblatt aktuelle Ausgabe 04/2011