"So schmecken die Berge"

Unser Ramolhaus beteiligt sich: Aktion "„So schmecken die Berge“"

Die Alpen: Alte Natur- und Kulturlandschaft

Wenn die Alpen nicht von Menschen in alten Zeiten besiedelt worden wären, würde heutzutage die Waldgrenze ca. 200 m höher liegen. Neben den natürlichen Matten oberhalb der Baumgrenze haben die Bergbauern für die Almwirtschaft Freiflächen in verschiedenen Höhenlagen im Wald geschaffen. Diese bäuerlich geformte Kulturlandschaft im Zusammenspiel mit der wilden Naturlandschaft aus Fels und Eis, mit Bächen und Seen, übt auf uns nach wie vor den besonderen Reiz der Alpen aus. Diese Vielfalt der Alpenlandschaft, die uns Bergfreunde immer wieder fasziniert, wird wesentlich von der Berglandwirtschaft erhalten.

Gefährdungen dieser Vielfalt

Bei der Produktionsschlacht der europäischen Landwirtschaft hätte die Berglandwirtschaft unter normalen Bedingungen keine reelle Chance, sie müsste vielfach aufgegeben werden. Wenn die Berglandwirtschaft aufgegeben würde, würden viele Flächen verbuschen, die Vorstellung eines intakten Waldes würde in weiter Ferne verbleiben. Die ökologische Vielfalt der verschiedenen Höhenstufen würde verloren gehen, teilweise bestünde eine erhöhte Lawinengefahr.

Regionale Berglandwirtschaft muss gestützt werden

Alpenbesucher, insbesondere engagierte Bergsteiger und -wanderer, sollten dazu beitragen, dass die Berglandwirtschaft erhalten bleibt. Der DAV hat aus diesen Gründen die Kampagne "So schmecken die Berge!" ins Leben gerufen.

Ab 1999 fanden sich zunächst im bayerischen Alpengebiet Hüttenwirte bereit, auf ihren Hütten großenteils Produkte der Landwirtschaft aus der Umgebung anzubieten. Insbesondere in den Chiemgauer Alpen haben sich Hütten zu wahren Dorados der Feinschmecker entwickeln können. Inzwischen nehmen ca. 20 Hütten auch in Österreich an dieser Aktion teil.

Seit 2006 macht auch das Ramolhaus mit

Es ist uns gelungen, auch den Hüttenwirt des Ramolhauses, Lukas Scheiber, für diese Aktion zu gewinnen, die nun bereits seit 2006 läuft.

Ihre Speisekarte muss täglich beinhalten:  

  • ein Fleischgericht (z.B. vom Rind, Schwein, Lamm, Wild) 
  • ein vegetarisches Gericht (z.B. Gemüseeintopf, Pilz- und Mehlspeisen, Käse- und Kartoffelgerichte)
  • sowie  je ein alkoholfreies und ein alkoholisches Getränk aus der Region

Ferner soll angestrebt werden, dass

  • ein regionales Frühstück und
  • Brotzeiten aus regionalen Produkten angeboten werden.

Mit dem unserem Ramolhaus nimmt zum ersten Mal eine Alpenvereinshütte in einer Höhe von über 3000 m teil.

Weitere Informationen zu dieser Aktion erhalten Sie auf den Seiten des Deutschen Alpenvereins.

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