Aktion Schutzwald – Freiwillige Arbeitseinsätze im alpinen Schutzwald
Der Natur etwas zurückgeben
Die Teilnehmer der Aktion Schutzwald helfen fünf Tage lang unter fachlicher Anleitung in der alpinen Schutzwaldpflege mit: Sie pflanzen verschiedene Baumarten, pflegen Zugangswege, bauen Hochsitze, räumen Sturmflächen oder helfen in der Jungwaldpflege.
Während dieser Woche haben Teilnehmer eine hervorragende Möglichkeit, die Alpen und den Bergwald einmal aus ganz anderer Perspektive kennen zu lernen.
Insgesamt beteiligen pro Jahr rund 100 Helferinnen und Helfer an der Aktion Schutzwald. Die Termine für 2007 sowie Angaben zu Arbeiten und Unterkunft sind in diesem Flyer aufgeführt.
Engagement für die Bergwelt
Ein gesunder Bergwald dient dem Boden- und Hochwasserschutz sowie der Trinkwasserversorgung und stellt einen natürlichen Lawinenschutz dar.
Gebirgswälder haben jedoch aufgrund der natürlichen Gegebenheiten widrige Wachstumsbedingungen, so dass eine sorgfältige Pflege notwendig ist. Die so genannten "neuartigen Waldschäden", bedingt durch Schadstoffbelastungen und veränderte Klimabedingungen, belasten den Wald zusätzlich.
Das 1989 in Bayern begonnene Schutzwaldsanierungsprogramm soll die Schutzwirkungen der alpinen Wälder wieder herstellen und für künftige Generationen sichern.
Hierzu leistet die Aktion Schutzwald einen wichtigen Beitrag. Im Jahr 2005 pflanzten Teilnehmer der Aktion den 800.000-sten Aktionsbaum.
Die Aktion Schutzwald wird in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten durchgeführt.
Wichtige Informationen
An der Aktion Schutzwald können Männer und Frauen ab 18 Jahren, DAV-Mitglieder und Nicht-Mitglieder teilnehmen. Die Anmeldung ist als Einzelperson oder kleine Gruppe möglich. Da die Arbeiten in steilem Gelände und abseits der Wege stattfinden, müssen alle Teilnehmer trittsicher sein.
Ablauf der Woche:
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Sonntag: Anreisetag.
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Montag: Nach Einführung in die bevorstehenden Arbeiten durch Mitarbeiter des Forstbetriebes bzw. Amtes Beginn der gemeinsamen Tätigkeiten.
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Freitag, füher Nachmittag: Aktionsende und Abreise.
Unterkunft:
Die Teilnehmer sind in der Regel in einfachen Hütten (Kochgelegenheit, Matratzenlager, Plumpsklo, Strom oder Gas, Waschgelegenheit) der Bayerischen Staatsforsten untergebracht und versorgen sich selbst. In manchen Fällen erfolgt die Unterkunft in bewirteten Hütten des DAV oder in anderen geeigneten Unterkünften (Ferienwohnung, Gasthaus).
Hinweis:
Ins Gepäck muss ein Schlafsack, ein Leintuch (Hüttenschlafsack reicht nicht), wetterfeste Kleidung und Bergstiefel mit harter Profilsohle für Arbeiten in weglosen Hängen (Trekkingschuhe reichen nicht).
Anmeldung:
Anmeldeschluss in der Regel jeweils vier Wochen vor Aktionsbeginn beim DAV; Nach Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung; genaue Informationen ca. drei Wochen vor Aktionsbeginn mit Angaben zu Anreise/Treffpunkt, Unterkunft, Teilnehmerliste etc.
Kosten:
Alle Teilnehmer helfen in der Aktionswoche freiwillig und unentgeltlich mit. Sie erhalten eine kleine Unkostenpauschale (€ 5,00 pro Tag). Studenten und Arbeitslose (gegen Nachweis) erhalten einen Reisekostenzuschuss für die Anreise mit dem PKW. In manchen Aktionswochen werden für die Transporte zwischen Hütte und Einsatzort private PKWs genutzt (Kies- oder Teerstraßen). Die dort gefahrenen Kilometer werden erstattet (€ 0,30/km).
Die Aktion Schutzwald des DAV ist nicht als Veranstaltung im Rahmen eines Bildungsurlaubs anerkannt. Eine Teilnahme-Urkunde wird erstellt.
Informationen auch unter http://www.aktion-schutzwald.de
Kontakt
Ressort Natur- und Umweltschutz
Deutscher Alpenverein e.V.
Von-Kahr-Straße 2-4
80997 München
natur(at)alpenverein.de
Tel.: 089 - 1 40 03 - 0




