Hinter den Kulissen

Um dieses Sommerfest mit dem vielseitigen Angebot auf die Beine zu stellen, waren über 100 Helfer auf verschiedenste Weise im Vorfeld und auch im Nachgang im Hintergrund oder auf offen aktiv.  Hier ein paar Eindrücke aus den Handy-Kameras von Silke und Holger Loges.

Geliebter Kärcher

Nachdem die Griffe alle von der Wand geschraubt worden waren, mussten diese alle einzeln mit dem Kärcher gereinigt werden. Um diese Arbeit riss sich keiner, aber jeder, der später eine Route schrauben wollte, durfte vorher ran. Reza hält sicherlich den Rekord mit über 2,5 Stunden am Stück kärchern. Aber auch andere halfen fleissig mit, den riesigen Haufen an Griffen nach und nach wegzuarbeiten.

Bunte Griffe

Waren die Griffe erst einmal gereinigt, so wollten sie dann auch noch nach Farben sortiert werden. Der spätere Einfluss von Magnesia auf die Griffe vereinfachte dabei die Sortierung, denn so war froschgrün, dunkelgrün, hellgrün usw. einfach nur grün. Da sich Holger in luftiger Höhe auf dem Steiger mit dem Abschrauben der Griffe beschäftigte, mussten Sonja und ich uns auch eine Beschäftigung suchen und fanden mit dieser eine sehr dankbare. Zum Teil machten wir daraus einen Wettstreit mit dem Kärcherer, wer wohl schneller ist. Zwischenzeitlich wurden dann immer wieder fertige Kisten voll zu den Routenschraubern hingekarrt. Manchmal auch mit einer Kiste zuviel.

Routenschrauberkind

Als jüngstes Mitglied der Routenschraubergruppe bewies Sonja Loges schon nach kurzer Zeit ihr eingehendes Verständnis für den Zusammenhang von Schrauben, Griffen und Löchern und begleitete den Papa auch schon mal in luftige Höhen.

Routen schrauben

Zum Routen schrauben gibt es verschiedene Herangehensweisen. So faszinierte mich Markus, der recht lange am Fußboden vor den Griffen seiner 9+ saß und sie dort arrangierte. Immer mal ging ein Blick nach oben und mit den Armen wurden trocken Züge ausprobiert. Zum Schluss wurde alles eingepackt und relativ schnell mit dem Steiger an die Wand geschraubt. Ich durfte auch eine Route schrauben und wollte mir daran ein Beispiel nehmen. Aber denkste. Lars meinte nur zu mir: "Silke, es wird eine Drei. Nimm einfach viele Henkel und schraub sie dicht an die Wand". Gesagt, getan. Herausgekommen ist "Erdbeereis" gleich beim Eingang und der Vorwurf von Lars, ich hätte ihnen alle schönen roten Henkel verbaut.

Larzen

Wer glaubt, ein Akkubohrer sei nur zum Bohren da, der irrt: Man kann mit ihm auch den Kaffee umrühren, den Lars zum Teil sehr nötig hatte. Immerhin wohnte er wie so manch anderer quasi zeitweilig im Kletterzentrum und verbrachte so manche Nacht mit dem Schrauben und organisieren.

Erbauer Alpine Route

Sehr zum Leidwesen von Peter Lelek kamen Patric Wichert und Thomas Scheele auf die verrückte (?) Idee, auf der einen Wand des Kletterturmes eine "alpine Route" zu gestalten. Im Zuge dessen wurde Heidekraut, Moos und so manche Blume an den Turm geschraubt und löste Kopfschütteln bei den einen und Begeisterung bei den anderen aus.

Technik

Für die Licht- und Musiktechnik wurde so mancher Koffer in die Halle geschleppt und der Inhalt in luftiger Höhe angebracht. Für so manches kniffliges Problem bewährte sich das Wissen über Flaschenzüge und der Einsatz des Steigers.

Verschiedenes

Zum Teil wurde bis in die Nacht und durch selbige gearbeitet. Manchmal musste dabei Sonja ihren Joghurt alleine einnehmen und fand das richtig toll. Die Eltern danach nicht unbedingt. Mit gemeinsamen Kräften wurde die Hüpfburg wieder zusammen gefaltet und war doch noch größer als bei der Anlieferung.

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