Geliebter Kärcher
Nachdem die Griffe alle von der Wand geschraubt worden waren, mussten diese alle einzeln mit dem Kärcher gereinigt werden. Um diese Arbeit riss sich keiner, aber jeder, der später eine Route schrauben wollte, durfte vorher ran. Reza hält sicherlich den Rekord mit über 2,5 Stunden am Stück kärchern. Aber auch andere halfen fleissig mit, den riesigen Haufen an Griffen nach und nach wegzuarbeiten.
Bunte Griffe
Waren die Griffe erst einmal gereinigt, so wollten sie dann auch noch nach Farben sortiert werden. Der spätere Einfluss von Magnesia auf die Griffe vereinfachte dabei die Sortierung, denn so war froschgrün, dunkelgrün, hellgrün usw. einfach nur grün. Da sich Holger in luftiger Höhe auf dem Steiger mit dem Abschrauben der Griffe beschäftigte, mussten Sonja und ich uns auch eine Beschäftigung suchen und fanden mit dieser eine sehr dankbare. Zum Teil machten wir daraus einen Wettstreit mit dem Kärcherer, wer wohl schneller ist. Zwischenzeitlich wurden dann immer wieder fertige Kisten voll zu den Routenschraubern hingekarrt. Manchmal auch mit einer Kiste zuviel.
Routen schrauben
Zum Routen schrauben gibt es verschiedene Herangehensweisen. So faszinierte mich Markus, der recht lange am Fußboden vor den Griffen seiner 9+ saß und sie dort arrangierte. Immer mal ging ein Blick nach oben und mit den Armen wurden trocken Züge ausprobiert. Zum Schluss wurde alles eingepackt und relativ schnell mit dem Steiger an die Wand geschraubt. Ich durfte auch eine Route schrauben und wollte mir daran ein Beispiel nehmen. Aber denkste. Lars meinte nur zu mir: "Silke, es wird eine Drei. Nimm einfach viele Henkel und schraub sie dicht an die Wand". Gesagt, getan. Herausgekommen ist "Erdbeereis" gleich beim Eingang und der Vorwurf von Lars, ich hätte ihnen alle schönen roten Henkel verbaut.
Erbauer Alpine Route
Sehr zum Leidwesen von Peter Lelek kamen Patric Wichert und Thomas Scheele auf die verrückte (?) Idee, auf der einen Wand des Kletterturmes eine "alpine Route" zu gestalten. Im Zuge dessen wurde Heidekraut, Moos und so manche Blume an den Turm geschraubt und löste Kopfschütteln bei den einen und Begeisterung bei den anderen aus.
Verschiedenes
Zum Teil wurde bis in die Nacht und durch selbige gearbeitet. Manchmal musste dabei Sonja ihren Joghurt alleine einnehmen und fand das richtig toll. Die Eltern danach nicht unbedingt. Mit gemeinsamen Kräften wurde die Hüpfburg wieder zusammen gefaltet und war doch noch größer als bei der Anlieferung.































