Unsere Hütte im Harz

Kennen Sie eigentlich die Sepp-Ruf-Hütte im Harz?

Neben der Hohensteinhütte ist dieses Sektions-Haus in der Nähe des Kurorts Clausthal-Zellerfeld in ca. 2 Stunden Autofahrt Entfernung von Hamburg die erste Gelegenheit für uns Alpin-Nordlichter, von einer richtigen Berghütte aus in die richtigen Bergen zu gehen und damit so ziemlich zu allem, was diese zu bieten haben. Wie alle DAV-Selbstversorgerhütten bietet sie für unsere Mitglieder die Gelegenheit, naturnah und für kleines Geld Urlaub und Freizeit in den Bergen zu verbringen eine Möglichkeit, die sicherlich besonders für Familien und Gruppen interessant ist. Besonders gern genutzt wird die Sepp-Ruf-Hütte im Winter, der hier im Harz seinem Namen mit meterhohem Schnee noch alle Ehre macht. Direkt vor der Hütte beginnt die Langlaufloipe und der Zellerfelder Ski-Hang mit einem kleinen Schlepplift für Abfahrtski bietet sich auch zum Rodeln an. Höher hinaus geht es dann mit dem Skilift in St. Andreasberg, wo Skifahrer und Snowboarder von über 870 m Höhen abfahren können.

Doch zurück zum Sommer. Da ist natürlich an erster Stelle das Wandern zu nennen, das in der warmen Jahreszeit ebenfalls direkt vor der Hütte losgehen kann. In herrlicher unverwechselbarer Landschaft ist ein dichtes Wanderwegenetz sehr gut ausgeschildert und auch für Nordic Walker sind Routen markiert. Sehr schöne Wanderungen mit Kindern sind die kleine oder große Runde an der Okertalsperre.

In ca. 20 Minuten Autofahrt Entfernung von unserer Hütte lädt das Klettergebiet Oktertal (www.ig-klettern-niedersachsen.de/harzw-oke.htm) mit den leichten bis schweren Routen (die alle selbst abgesichert werden müssen) von Marienwand, schlafendem Löwen, Eschwegefelsen, Treppensteinüberschreitung und Kurfürst ein. Die Gelegenheit für die Hamburger Hallenkletterer, ihr Können in der Natur zu beweisen und so bekommt man viele gute Tipps zu diesem Klettergebiet dann auch tatsächlich von den Kletterern in Lokstedt.

Für Mountainbike-Fans gibt es das riesige Wegenetz mit ausgeschilderten Routen drei Schwierigkeitsstufen (derzeit 62 Routen, 1.800 km Strecke, 50.000 Höhenmeter). In der unmittelbaren Umgebung von Clausthal-Zellerfeld sind besonders die alten Wege an den Wasserwirtschaftswegen und um die wunderschönen Seen und Teiche der Gegend zu empfehlen.
Zudem gibt es auch von dort tolle Einstiegspunkte in die Harzer Mountainbike-Arena (www.harzer-mtb-cup.de) mit einem Streckennetz von mehr als 1300 Km. Nicht weit weg und gut zum Aufwärmen (aber auch anspruchsvoll) ist der Weg bis dorthin, der Ravensberg, mit den bekannten Downhill-Strecken und der Bahn, welche die Biker auch wieder nach oben schafft. Ansonsten erschließt sich der Harz von dort mit Tagestouren bis Bad Sachsa im Süden, den Brocken in Osten und die Talsperren und Bad Harzburg im Norden. Kleinere Touren mit weniger Höhenmetern kann man dann auch nach Altenau, St. Andreasberg oder Schierke unternehmen. Dorthin kann man wunderbare Waldtouren fahren, entlang der Wasserwirtschaftswege. Ab und an auch einen Singletrail für höhere Ansprüche. Für die Rocker oder Mudder, also Leute die felsige und matschige Untergründe bevorzugen oder mal auch eine rasantere Abfahrt mit schweißtreibenden Uphills verbinden wollen, bieten sich die Valley-Hill Touren an, von denen man im Harz immer wieder begeistert sein kann, denn wer will, kann locker auch mal 2500 Höhenmeter am Tag abreißen. Die Sauna in Altenau mit super Ruhebecken und leckerem Essen lässt bei netter Umgebung im Salzsolebecken nach der Tour entspannen.

Überhaupt: das Wasser: In der Nähe bieten sich viele der idyllisch gelegenen Teiche zum Baden und Schwimmen an, außerdem in Clausthal-Zellerfeld das stadtnahe Waldseebad (mit Aufsicht) und das Hallenbad mit Sauna, Dampfbad, Besonnungswiesen und Bikini-Bar (www.stadtwerke.clausthal.harz.de/hallenbad). Auf dem Okertalstausee werden Ausflugsfahrten und Tretboote angeboten und Wassersportfreunde kommen beim surfen, segeln oder rudern auf ihre Kosten.

Und wenn alles erwandert und erfahren ist? Oder die Sonne tatsächlich mal nicht scheint? Ob mit Kindern oder ohne, ob es regnet oder nicht erfahrungsgemäß kommt immer irgendwann der Punkt, an dem es Zeit ist für einen Ausflug.

Hier bietet sich neben dem nahegelegenen Clausthal-Zellerfeld mit seinem historischem Stadtbild einer Harzer Bergwerksstadt, dem Bergwerksmuseum (www.oberharzerbergwerksmuseum.de ), dem Oberharzer Wasserregal (www.harzwasserwerke.de), einem Kunsthandwerkerhof in der ehemaligen Zellerfelder Münzstätte und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vor allem das malerische Goslar an. Die tausendjährige Stadt Goslar (www.goslar.de) mit ihrem besonderen historischen Flair und ihren kulturelle Schätzen machen die Kaiserstadt zu einem besonderen Ausflugsziel. Die Stadt ist Weltkulturerbe mit eindrucksvollen Bauten, Kirchen und Museen. Aber auch wer einfach nur ausspannen möchte, ist in Goslar genau richtig. Die einzigartige Atmosphäre in den schmalen mittelalterlichen Gassen oder auf dem belebten Marktplatz mit seinen Cafés lädt zum Bummeln und Genießen ein.

Ebenfalls nicht weit entfernt ist Bad Grund (www.bad-grund-harz.de), wo es neben vielem anderen eine spektakuläre Tropfsteinhöhle und ein Uhrenmuseum zu entdecken gibt.

Und wenn Sie dann am Abend in die Hütte zurückgekehrt sind, in einem der beiden Gemeinschaftsräume beim oder nach dem Abendessen gemütlich zusammensitzen, vielleicht auch noch ein bisschen vor der Hütte oder einen kleinen Abendspaziergang machen… dann fällt Ihnen bestimmt etwas ein, was ich auf diesen zwei Seiten nicht erwähnt habe. Etwas, was Sie oder Ihre Kinder heute entdeckt haben, und was anderen auch gefallen würde. Bitte: sagen Sie es weiter! Erzählen Sie den anderen Gästen auf der Hütte davon und wenn Sie mögen, schicken Sie einen kleinen Bericht oder Ihren Sepp-Ruf-Hütten-Tipp an die Redaktion des Hamburg Alpin (redaktion(at)alpenverein-hamburg.de) sehr gern auch mit Foto. Denn aus solchen Tipps von Mitgliedern sind auch diese Seiten entstanden. Herzlichen Dank dafür!

Wenn Sie mehr wissen wollen, finden Sie Karten, Führer und Bildbände über den Harz und natürlich freundliche und kompetente Beratung jeden Dienstag und Donnerstag nachmittags von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in unserer Bücherei im Vereinshaus in der Döhrnstraße 4. Empfehlungen unseres Bibliotheks-Teams sind z. B. der Kletterführer Wo die Felsnasen schnarchen, für Wanderer "Wandern im Harz" oder "Wandern mit Kindern im Harz" und für alle die Bildbände "Deutsche Naturparke" und "Der Harz in Farbe".

Wenn Sie mehr über die Sepp-Ruf-Hütte wissen möchten oder dort ein Zimmer reservieren wollen, können Sie dies online auf unserer Seite oder wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle unter Tel. 040-60088888 oder geschaeftsstelle(at)alpenverein-hamburg.de. Viele weitere Informationen finden Sie auch unter www.dav-hamburg.de/huetten

Katrin Ruppel

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