
Fahrradtour um den Schweriner See

Die vierte Radtour dieses Jahres führte unsere kleine Radlergruppe wieder einmal in den Norden. Für den Pfingstsamstag hatten wir uns die Umrundung des Schweriner Sees vorgenommen. Die Bahnfahrt verlief problemlos, weil wir bereits eine halbe Stunde vor Abfahrt am Zug waren. Den starken Andrang zu Pfingsten hatten wir erwartet.
Die ersten Kilometer mussten wir in Schwerin nach Gefühl und Kompass fahren; der Radwegbeschilderung hatte man zur BUGA offenbar nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt.
Vor Zippendorf hatten wir dann aber den Radweg gefunden. Durch herrliche Wälder ging es immer einmal wieder an den See heran.
Auf der Strecke nach Leezen und Rampe galt es, etliche Höhenmeter bei leichtem Gegenwind zu erklimmen. Bei einer Gesamtstrecke von nur 61 Kilometern war das aber kein Problem.
Eindrucksvoll waren die von blühendem Mohn gesäumten Felder sowie das Stück durch das Naturschutzgebiet am Döpe See. Nach Umrundung der nördlichen Spitze des Sees bei Hohen Viecheln trieb uns der Rückenwind rasch wieder nach Schwerin zurück, wo wir die Tour mit einer Schlusseinkehr am See gemütlich ausklingen ließen. Auf der Rückfahrt waren die Fahrradabteile des Zuges nicht so stark belegt, weil die wenigsten Radler nur eine Tagestour unternahmen, die meisten hatten offenbar eine Tour von mehreren Tagen geplant.
Hans Losse




