Auf Tour im Weserbergland

Warum machen wir, wie früher öfter, keine Wandertouren über mehrere Tage?

Ober diese Frage wurde immer wieder diskutiert; aber nun war es mal wieder soweit: Von Freitag, 10. bis Sonntag, 12. Oktober 2008 ist Wandertreffen der Ortsgruppe Stade auf der „Hohenstein-Hütte” unserer Sektion, im Weserbergland.
Zu verschiedenen Abfahrtszeiten reisten 19 Teilnehmer in 7 Fahrzeugen von div. Abfahrtsorten ins Weserbergland. Ab 11:00 Uhr trafen wir nach und nach auf der Hütte neben der „Pappmühle" ein. Am Nachmittag erste Wanderung auf den „Hohenstein”. Vorbei an der "Baxmannbaude" ging es über den Treppenweg zum "Hirschsprung" und zur „Teufelskanzel”. Eine herrliche Aussicht belohnte den anstrengenden Aufstieg. Im Bogen abwärts zum „Kratzstein” ging die ca. 10 km lange Tour zu Ende. Wir wussten, dass wir uns auf einer Selbstversorger-Hütte befinden; aber nebenan im Wirtshaus „Pappmühle” war „Bayerische Woche”. So finden wir uns alle am Abend in der Wirtsstube bei "Gesottenen, Gebratenen und G'selschten", sowie bei „Wiesenbier wieder.

Am Samstag dann die Tageswanderung zum „Süntelturm”. Ludger Arnemann führte uns auf einem schmalen, verdeckten Weg an den Fuß der Kletterfelsen. Von da ging es weiter steil aufwärts zur „Teufelskanzel”. Von da an immer auf dem Kamm des Süntelgebirges durch herrliche Buchenwälder zur „Eulenflucht”, mit gutem Ausblick nach Norden zum Deistergebirge.
Leider ist diese ehemalige Gaststätte nun Privatbesitz und für Besucher nicht mehr zugänglich. Also marschierten wir weiter zum „Süntelturm”, dem höchsten Punkt (437 m) im Süntelgebirge. In einem großen Bogen durch Wald und Wiesen, vorbei an einem ehemaligen Steinbruch, ging es zurück zur „Hohenstein-Hütte”. Für den Abend hatte uns der Wirt der „Pappmühle” angeboten, uns »Bayerischen Sauerkrautschmaus” mit Fleisch, Würstel und 2 Sorten Knödel für einen guten Preis (9,00 €) in der Hütte zu servieren. So waren alle Voraussetzungen für einen tollen, sehr harmonischen Herrenabend gegeben! Am Sonntagmorgen gingen 3 von uns mit Ludger zum Klettern. Der Rest wanderte durch das "Blutbachtal" und das „Totental” zu „Blutbachquelle”. Vorbei am herrlichen Aussichtspunkt "Moosköpfe" ging es dann abwärts über „Baxmannbaude” wieder zur Hütte zurück.

Nach diesen herrlichen 3 Tagen kam sofort der Wunsch auf: Wann machen wir die nächste Tour dieser Art, vielleicht in den Harz?

Diese Frage ist bereits beantwortet; siehe Vorankündigung in diesem Heft. Vom Freitag, 08. bis Sonntag, 10.Mai 2009 wollen wir zur "Sepp-Ruf-Hütte" bei Clausthal-Zellerfeld fahren.Günter Thalemann

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Titelblatt aktuelle Ausgabe 04/2011