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Alle Jahre wieder……….2009
………. trifft man sich mit Freunden aus der Sektion Hamburg und Niederelbe e.V., zur schon fast legendären Grünkohlwanderung der Ortsgruppe Cuxhaven. Solche Grünkohltouren werden seit kurzer Zeit auch in vielen anderen Gruppen der Sektion durchgeführt
Wir die Gruppe aus Cuxhaven veranstalten die Tour schon seit den 80ziger Jahre.
Einen traditionellen Grünkohlkönig oder -königin gibt es seit 1996.
Die Grünkohlkönigin für das Jahr 2008, Imme Caspar, organisierte eine Tour durch einen großen Teil Ihrer Heimat, der Wingst.
Am Bahnhof Cadenberge trafen wir uns mit den Hamburgern, Cuxhavenern und der Königin. Sie hatte alles gut vorbereitet, sogar ein sogenanntes „Kaiserwetter“ organisiert.
Es schien die Sonne, eine dünne Schneedecke und Frost waren unsere Begleiter. Wir starteten gegen 12:45 Uhr am Bahnhof. Zunächst an einer Straße entlang, die wir aber schon nach 10 Minuten verließen und zweigten auf einen Weg in ein Naturschutzgebiet ab, das am Rande der Ortschaft Cadenberge liegt.
Vorbei an Seen, Bächen und vielen Wiesen ging es in Richtung Wingst.
Als nächstes erreichten wir eine Kamelienfarm, die die größte ihrer Art in Europa ist, welche aber leider nicht zu besichtigen war, da um diese Zeit noch keine Kamelien blühen. Wir machten eine zehnminütige Pause und stärkten uns mit kleinen Häppchen.
Danach bogen wir in die „tiefen“ Wälder der Wingst ab. 19 Teilnehmer waren frohen Mutes und es bildeten sich kleine Gehgrüppchen, die sich während der Wanderung unterhielten und dabei Spaß hatten.
Nach ca. 1 ½ Stunden machten wir die erste richtige Pause. Unser ältester Mitgeher, Dr. Gerhard Heinze, hatte an diesem Tag seinen 84zigsten Geburtstag. Die Gruppe übergab ihm bei dieser Gelegenheit eine Schokolade als kleines Geschenk.
Aber auch diese Pause musste mal ein Ende haben und somit ging es nach einer viertel Stunde weiter.
Nach kurzer Zeit erreichten wir einen alten Judenfriedhof mitten im Wald. Dort wurde dann auch das im letzten Heft eingestellte Preisrätsel von Susanne Quittkat gelöst. Sie hatte sich somit ihr Grünkohlessen verdient erraten.
Unsere Grünkohlkönigin hatte sich hervorragend auf diesen Teil vorbereitet und erklärte vieles was den Friedhof und die Grabsteine betraf.
Mittlerweile war es halb drei und wir hatten noch zwei Gipfel vor uns und dies bedeutete, dass wir wieder aufbrechen mussten.
Zunächst ging es am Wasserwerk vorbei. Langsam aber städig bergan. Nach einer Stunde erreichten wir unseren ersten Gipfel, den Gretenberg, 66 m über normal Null. Nach einer ganz kurzen Rast ging es direkt durch den Wald über Stock und Laub, auf geradem Wege in Richtung Silberberg, der höchsten Erhebung der Wingst und unserer Tour, 74 Meter üNN.
Den Gipfel erklommen wir nach einer viertel Stunde. Die meisten waren wirklich erstaunt, es gab sogar ein Gipfelkreuz. Dieses Kreuz hatte unser Mitglied Karl Heinz Böker am Tage vorher extra für uns dort aufgestellt. Alle, es gab keine Ausnahme, waren von der Sache begeistert. Natürlich wurde auch ein Gipfelfoto von uns gemacht.
Imme gab einen Gipfeltrunk aus und andere spendierten die dazugehörige Jause.
Gegen 16.00 Uhr brachen wir zu unserer letzten Etappe auf. Unser Ziel die Gaststätte „Lütt Mandus“ in Westerhamm erreichten wir gegen 17.00 Uhr.
Dort erwartete man uns schon und es dauerte auch nicht lang und wir konnten den guten Grünkohl genießen.
Bevor das Essen serviert wurde, fragte ich in die Runde, ob jemand gern Grünkohlkönig/in werden würde, dann müsste ich niemanden „aussuchen“. Leider hat sich keiner bereit erklärt und somit musste ich eine Königin bestimmen. Sicher wird der eine oder andere jetzt sagen, das ist ja Klüngel, ich habe nämlich meine Frau zur Königin gemacht. Diese war natürlich total überrascht, da sie ganz bestimmt nichts davon wusste.
Nun muss sie die Tour im nächsten Jahr organisieren, aber ich werde ihr gern dabei helfen, wenn sie möchte.
Zum Abschluss kann ich nur nochmals Jmme für die tolle Organisation danken.
Bis zum nächsten Jahr
Eurer Wolfgang Scholze, Leiter der Gruppe Cuxhaven
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Grünkohlwanderung 2008 in Hamburg
Wie sich vielleicht noch manche erinnern können, wurde im letzten Jahr zum Abschluss der schon traditionellen Grünkohlwanderung der Ortsgruppe Cuxhaven ein Mitglied der Sektion Hamburg und Niederelbe e.V., nämlich Peter Schlüter, zum Grünkohlkönig gewählt. Das bedeutete, dass die diesjährige Grünkohlwanderung auch von Peter Schlüter ausgerichtet werden sollte. Der Termin stand schon sehr früh fest: Am 3. Februar 2008 sollten wir uns in der Geschäftsstelle in Hamburg treffen.
13 Cuxhavener machten sich also am Morgen des 3. Februar 2008 um 8:11 Uhr per Bahn auf den Weg nach Hamburg. Dort wurden wir sehr herzlich von Doris und Peter Schlüter, sowie Uwe Schönfeld und seiner Frau mit einem leckeren Frühstück empfangen. Wir bekamen die Möglichkeit, das Kletterzentrum anzusehen und es wurde uns in kurzer Zusammenfassung die Planung und Entstehung dieser Anlage erklärt. Um ca. 12 Uhr wollten wir dann vom Kletterzentrum aus unsere Wanderung starten.
Es hatten sich sogar 2 Mitglieder aus der Ortsgruppe Nordheide und 3 Mitglieder aus der Ortsgruppe Munster zu dieser Wanderung angemeldet, sodass sich eine stattliche Gruppe von 23 Personen bildete. Bei wahrlich untypischem Wetter für Hamburg, nämlich strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 8°, marschierten wir los. Unser Grünkohlkönig hatte eine sehr schöne Strecke ausgewählt, die insgesamt etwa auf 11 km kommen sollte und uns durch das Niendorfer Gehege führte. Unser Ziel war das Restaurant „Waldcafé Correl“, in dem wir einen hervorragenden Grünkohl serviert bekamen.
Zu unserer großen Überraschung und allgemeiner Freude gesellte sich zum Essen sogar noch der ehemalige Vorsitzende, Helmut Rüpke, zu uns, der bisher keine Grünkohlwanderung unserer Gruppe ausgelassen hat, um uns Gesellschaft zu leisten. Nach ungefähr 2 sehr gemütlichen Stunden machten wir uns gut gelaunt und gestärkt wieder auf den Rückweg, jedoch nicht ohne den neuen Grünkohlkönig zu küren. Die Wahl fiel auf Imme Caspar, die nun die große Aufgabe hat, die Grünkohlwanderung für das nächste Jahr zu planen und auszurichten. Weil die Gruppe so erfreut war, dass Helmut Rüpke sich zu der Gruppe gesellte, wurde er spontan und völlig einstimmig zum Ehren-Grünkohlkönig ernannt.
Um 18:07 Uhr stiegen wir wieder in den Zug in Richtung Cuxhaven, nicht ohne von den Hamburgern sehr herzlich verabschiedet worden zu sein. Wir waren uns alle einig, dass es ein gelungener Tag war, für den wir uns hiermit noch einmal herzlich bei allen Ausrichtern bedanken möchten.
Anne Scholze
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