Wanderung um den Dieksee im Oktober 2014

Was macht man, wenn man eine schöne Lokalität gefunden hat, die am ersten Wochenende des Monats ein Kuchenbüfett mit hausgemachten Kuchen zu einem Festpreis anbietet? Man organisiert eine Wanderung dorthin.

Mit sechs Teilnehmern ging es ab Hamburg Hbf über Lübeck nach Malente. Dort angekommen, führte uns der Mönchsweg zum Wildgehege und dann weiter zum Aussichtsturm bei Neversfelde: 140 Stufen waren zu bewältigen, um bei Sonnenschein eine herrliche Aussicht über die Holsteinische Schweiz zu genießen.

Kurze Zeit später führte uns der Weg in Richtung Sieversdorf durch einen sehr schönen Buchenwald und weiter in Richtung Timmdorf, wo uns im Garten des Landgasthofes ein schönes Plätzchen geboten wurde. Hier konnten wir uns den verdienten Kuchen gönnen.

Der Rückweg führte uns über die schmale Brücke zwischen Dieksee und Behler See und dann immer am Wasser entlang durch den Wald zum Bahnhof von Malente-Greversmühlen.

Eine schöne Tour mit herrlichen Ausblicken, ausgezeichnetem Wetter und guter Laune aller Teilnehmer ging am Abend zu Ende.

Hannelore Leprich

Winterwanderung am 27. Januar 2013

Eigentlich ja gewagt, im September eine Winterwanderung auf einen Sonntag im Januar zu projektieren, aber der Durchführende hatte Glück: Es lag noch etwas Schnee und der für den Tag angekündigte Niederschlag fiel zunächst tatsächlich in weißen Flocken.

Acht Teilnehmer trotzten der Wetterprognose und starteten die Wanderung an der Kärntner Hütte. An Hamburgs ehemaligem Skilift am Reiherberg vorbei wanderten wir entlang der Stadtscheide bis Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde umrundet und der 127,1m hohe Gipfel erklommen, Aussicht gen Hamburg: zugewachsen!

Am Ehrenfriedhof für die blutjung gefallenen letzten Verteidiger Hamburgs vorbei erreichten wir den Staatsforst Rosengarten. Als Belohnung für das fordernde stetige Auf und Ab gab es eine Pause am Paul-Roth-Stein.

Anschließend durchquerten wir die Diebeskuhlen bis zur Großmoddereiche mit dem Findlingspfad, verschiedenen hier zusammengetragenen Felsblöcken aus Skandinavien, die die letzten Eiszeiten in dieses Gebiet verfrachtet hatten. Es folgte der "Höhenweg" zum Karlstein, dessen Namensgebung und die Herkunft der hufeisenförmigen Eindrücke durch den Wanderführer erläutert wurden.

Wir folgten nun, teilweise arg schnaufend, dem Fernwanderweg E 1 nach Norden, um dann auf einen fast zugewachsenen Pfad nach Osten abzubiegen und über den Niedersachsenweg zur Schulenburgseiche zu kommen.

Ab hier führte uns ein breiter Fahrweg, im Sommer langweilig zu gehen, jetzt im Schnee aber durchaus reizvoll, stetig abwärts am Hasselbrack (Hamburgs mit 116m höchstem Gipfel) vorbei zum Moisburger Stein und zu unserem Ziel, dem altmodisch gemütlichen Cafe am Heidefriedhof. Dampfende Getränke und ordentliche Kuchenstücke belohnten uns für die ca. 23 zurückgelegten Kilometer.

Auf dem „See-Weg“ zu Winnetou

Am 11.08.2012 starteten acht Mitglieder der Neuen Gruppe zur „Großen See-Runde“ in Bad Segeberg. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, ein wenig Sommer hatten wir ja doch, starteten wir am Bahnhof, um zunächst einmal der Marienkirche in der Bad Segeberger Innenstadt einen kurzen Besuch abzustatten.

Von dort ging es zum Großen Segeberger See. Die knapp acht Kilometer lange Rundstrecke führte zunächst direkt am Westufer des Sees entlang durch ein Waldgebiet, wobei die Bäume immer wieder den Blick auf den See freigaben.

Zum Baden war es zu kühl und zu windig, so dass wir den Badestellen im Norden des Sees leicht widerstehen konnten. Außerdem hatte unser Wanderführer Ralf von leckerem Kuchen gesprochen, der uns kurz vor Ende der Tour erwarten würde…

Auf dem östlichen Teil der Runde verließ der Weg kurzfristig das Ufer des Sees. An dieser Stelle waren rechts und links des Weges immer wieder Absenkungen der Segeberger Karstlandschaft zu sehen. Infotafeln machten auf diese geologische Besonderheit der Gegend aufmerksam und erklärten, was es mit diesen „Löchern“ tatsächlich auf sich hat.

In Stipsdorf ging es den Nasen nach zum dortigen Hofcafé, welches immer nur am Wochenende und nur bei schönem Wetter geöffnet ist. Hier hat die Bäuerin einfach bunt gewürfelt Tische und Stühle in den Garten gestellt und bewirtet die Gäste mit selbst gemachtem Kuchen, frei nach ihrem Motto: „Ein Tag ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos.“

Mit Blick auf den See, Obstkuchen – was der Garten der Bäuerin halt gerade so hergab - und Kaffee ließ es sich dort eine Weile aushalten.

Allerdings lockte noch ein weiteres Highlight des Tages: „Winnetou“. Frisch gestärkt wurden die letzten Kilometer der Strecke zurückgelegt.

Nach einem weiteren Stopp an einer Verpflegungsstation - wer wollte schon mit leerem Magen in den Wilden Westen? – stand also noch der Besuch bei den Bad Segeberger Karl-May-Spielen auf dem Programm.

Ein Feuerwerk – nur für uns? – zum Abschluss der Vorstellung beendete diesen gemütlichen Tag. Danke, Ralf!

Kathrin Schwäbe

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